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Fertigungsanlagen | 02 November 2007

PVA TePla AG übernimmt KSI

Die PVA TePla AG, A├člar, hat die Unternehmensgruppe KSI, Herborn, zu 100% ├╝bernommen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt zusammen mir ihrer Tochtergesellschaft SAMTEC GmbH, Aalen, weltweit Ultraschallmikroskope f├╝r den Einsatz in der Forschung und Industrie.
Die modular aufgebauten Reflexions-Rastermikroskope finden ihre Anwendung bei der zerst├Ârungsfreien Pr├╝fung von Werkstoffen zum Beispiel von Verbundhalbleitern bzw. Siliziumbl├Âcken f├╝r die Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie. Die KSI GmbH, die urspr├╝nglich aus der Industriegruppe Leica hervorgegangen ist, entwickelt ultraschall-basierende Analysesysteme von bis zu 2 GHz, mit denen zerst├Ârungsfrei Werkst├╝cke auf Fehlerhaftigkeit untersucht werden k├Ânnen. Die Gesellschaft verf├╝gt in ihrer Produktpalette bereits ├╝ber vollautomatisierte Module f├╝r das komplette In-Line-Handling f├╝r die Produktion im Front End und Back End Bereich der Halbleiter-Industrie. Zudem sind speziell f├╝r die Wafer-Industrie Analyse-Ger├Ąte entwickelt worden, die bereits erfolgreich vermarktet werden. Der wesentliche Vorzug und das Novum in dieser Analyse-Technik gegen├╝ber vorhandenen Ger├Ąten liegt darin, dass ganze Silizium-Bl├Âcke auf Fehlstellen untersucht werden k├Ânnen. Die zunehmende Miniaturisierung, die zu immer kleineren Wafer-Defekten f├╝hrt und die geforderte Produktivit├Ątserh├Âhung in der Halbleiterindustrie werden die weltweite Nachfrage nach dieser Art von innovativen Messsystemen treiben. Bisher konnten nur ges├Ągte Wafer auf Grund fehlender Alternativen einer entsprechenden Qualit├Ątskontrolle unterzogen werden. Mit diesem neuartigen Ultraschall-Hochfrequenz Pr├╝fverfahren k├Ânnen nun deutliche Produktivit├Ąts-Fortschritte in der Wertsch├Âpfungskette der Wafer-Herstellung erzielt werden. Diese Systeme sind f├╝r die Qualit├Ątskontrolle sowohl einkristalliner als auch polykristalliner Bl├Âcke anwendbar. Neben der Halbleiter-Industrie ist diese Technologie auch f├╝r eine Vielzahl weiterer Anwendungsfelder in anderen Industrien von hohem Interesse. ├ťberall wo komplexe Strukturen und Werkst├╝cke verschiedener Materialien und deren Verbindungen auf Qualit├Ąt untersucht werden m├╝ssen, k├Ânnen nun entsprechende Untersuchungen vorgenommen werden, ohne die Gegenst├Ąnde im Zuge des Pr├╝fverfahrens zerst├Âren zu m├╝ssen. Der Zusammenschluss beider Unternehmen schafft besonders Synergieeffekte in der Technologieentwicklung zwischen der PVA TePla als Hersteller von Kristallzuchtanlagen f├╝r die Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie und der KSI Gruppe. Aber auch die Gesch├Ąftsbereiche Vakuum-Anlagen und Plasma-Anlagen profitieren."Mit diesen einzigartigen Messger├Ąten haben wir hervorragende Produkte f├╝r unsere Kunden aller Gesch├Ąftsbereiche. So k├Ânnen die Kunden aus der Hartmetallbranche, aber auch in der Chip- und der MEMS-Herstellung ihre Werkst├╝cke dreidimensional und zerst├Ârungsfrei pr├╝fen und das mit mikroskopischer Aufl├Âsung. Auch in der Medizintechnik sagen Fachleute diesem Ger├Ąt eine gro├če Zukunft voraus", erl├Ąutert der Vorstandsvorsitzende der PVA TePla AG, Peter Abel. Die Einbindung der KSI Gruppe in die PVA TePla AG sichert zudem dem Unternehmen weiteres solides Wachstum und die M├Âglichkeit, notwendige Strukturen f├╝r die Realisierung des Wachstums schneller zu implementieren. F├╝r das Jahr 2008 wird ein Umsatzbeitrag in H├Âhe von 5-6 Mio. Euro und ein positiver Ergebnisbeitrag erwartet. F├╝r die Folgejahre geht das Unternehmen von einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. ├ťber den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
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