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© Scanfil Elektronikproduktion | 28 Oktober 2021

Scanfil wächst - die Materiallage bleibt aber schwierig

Der Auftragsfertiger Scanfil meldet eine solide Kundennachfrage und steigende Umsätze im dritten Quartal. Die derzeitige Materialsituation bleibe jedoch eine Herausforderung, heißt es vom Unternehmen.

„Das Umsatzwachstum im dritten Quartal war rekordverdächtig", sagt der CEO von Scanfil, Petteri Jokitalo, im jüngsten Zwischenbericht des Unternehmens. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 18,5 Prozent auf 167,8 Millionen Euro, was auf eine konstante Kundennachfrage und steigende Materialpreise zurückzuführen sei. Besonders stark war demnach die Kundennachfrage in den Produktgruppen Energieeffizienz, Raumklima, Automatisierung, Recycling und Aufzüge, schreibt der CEO in dem Bericht. Das bereinigte Betriebsergebnis erreichte 9,5 Millionen Euro und der bereinigte Reingewinn wurde mit 6,8 Millionen Euro ausgewiesen. Die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis des Berichtszeitraums hätten sich aus Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Materialien und Kosten im Rahmen mit der Verlagerung der Produktion und der Schließung des Hamburger Werks ergeben, so Jokitalo weiter. „Die materiellen Beschränkungen wirkten sich in zweierlei Hinsicht negativ auf das Betriebsergebnis aus. Die Produktivität in den Fabriken sank aufgrund der ständigen Produktionsänderungen je nach Materialverfügbarkeit, aber auch aufgrund der Notwendigkeit, Materialien durch teurere Einkäufe auf den Spotmärkten zu sichern", so der CEO. Man werde noch bis Ende des Jahres ein kleines Team in Hamburg haben, um die Produktion in den anderen Fabriken und die Kunden zu unterstützen. Die Kosten im Zusammenhang mit der Materialbeschränkung und dem Umzug von Hamburg hätten sich auf 2 Millionen Euro belaufen, was 1,2 Prozent des Umsatzes entspricht. Scanfil sagt für das Gesamtjahr einen Umsatz in der Größenordnung von 670 bis 710 Millionen Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn in der Größenordnung von 41 bis 44 Millionen Euro voraus. „Wir gehen davon aus, dass die Kundennachfrage für den Rest des Jahres stark bleiben wird. Risikofaktoren bestehen in Form der Materialverfügbarkeit, insbesondere bei Halbleitern, wo wir glauben, dass diese Herausforderungen in absehbarer Zukunft anhalten werden", so Jokitalo abschließend.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-2