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© Kioxia Elektronikproduktion | 27 Oktober 2021

Fusionsgespräche in der Warteschleife

Die Fusionsgespräche zwischen dem US-Konzern Western Digital und dem japanischen Chiphersteller Kioxia sind Insidern zufolge ins Stocken geraten. Bewertungsdiskrepanzen, die Unsicherheit über die Zustimmung der japanischen Regierung und eine laufende strategische Überprüfung bei Kioxia-Aktionär Toshiba hätten bereits in den vergangenen Wochen die Gespräche zum Stillstand gebracht. Das hätten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen mitgeteilt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Western Digital sei nach wie vor daran interessiert, das Geschäft unter den richtigen Bedingungen weiterzuverfolgen, so die Informanten. Von Seiten Kioxias heiße es, das Unternehmen kommentiere keine Spekulationen, so Reuters. Im August hieß es ebenfalls aus Insiderkreisen, die Verhandlungen über den 20 Milliarden Dollar schweren Aktien-Deal seien fortgeschritten und eine Vereinbarung bereits Anfang September möglich. Durch den Zusammenschluss würde ein Unternehmen entstehen, dass größentechnisch an den Branchenprimus auf dem Speicherchipmarkt, Samsung Electronics, heranreicht. Die Nachfrage nach Speicherchips boomt angesichts des 5G-Netzausbaus und dem durch die Corona-Krise ausgelösten Trend zum Homeoffice. Ein Zusammenschluss von Kioxia und Western Digital würde ein Drittel des NAND-Flash-Marktes kontrollieren und damit mit dem südkoreanischen Unternehmen Samsung Electronics gleichziehen.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-2