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© TSMC - for illustrative purposes only Elektronikproduktion | 15 Oktober 2021

TSMC plant Chip-Fabrik in Japan

Der taiwanesische Chip-Hersteller TSMC hat Pläne zum Bau einer neuen Fabrik in Japan ankündigt. Damit solle dem langfristigen Bedarf an Chips Rechnung getragen werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hintergrund ist die nach wie vor anhaltende Chip-Krise. In der Chip-Fabrik will TSMC eine ältere Chipherstellungstechnologie verwenden - für ein Segment, das derzeit aufgrund der starken Nachfrage von Automobilherstellern und Technologieunternehmen unter einem gravierenden Versorgungsengpass leidet. Die Produktion in dem Werk werde jedoch voraussichtlich erst Ende 2024 anlaufen. TSMC und Taiwan stehen im Mittelpunkt der Bemühungen, den pandemiebedingten weltweiten Chipmangel zu beheben, der die Automobilhersteller zu Produktionskürzungen gezwungen hat und die Herstellung von Smartphones, Laptops und Haushaltsgeräten beeinträchtigt. „TSMC arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um seine Kapazitäten zu planen und in Spitzen- und Spezialtechnologien zu investieren und die Nachfrage zu befriedigen", sagt Chief Executive Officer C. C. Wei nachdem das Unternehmen im dritten Quartal einen unerwartet hohen Gewinn erzielt hatte. Chips von TSMC werden in allen Bereichen eingesetzt - von High-End-Smartphones wie dem 5G-iPhone 13 von Apple bis hin zu künstlicher Intelligenz, Autos und einer Vielzahl von Konsumgütern. „Mit Blick auf das vierte Quartal 2021 erwarten wir, dass unser Geschäft durch die starke Nachfrage nach unserer 5-Nanometer-Technologie unterstützt wird“, so CFO Wendell Huang. Das Unternehmen hat seine Umsatzwachstumsprognose für 2021 auf etwa 24 Prozent angehoben, gegenüber einer früheren Prognose von über 20 Prozent. Das Unternehmen sei in eine Phase größeren strukturellen Wachstums eingetreten und habe sich für seine Bruttomargen ein langfristiges Ziel von 50 Prozent und mehr gesetzt, so Wei abschließend.
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2021.11.22 13:31 V19.1.3-1