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© Jakub Jirsak Dreamstime.com Elektronikproduktion | 07 Oktober 2021

Voltabox finalisiert Verkauf des US-Geschäfts und passt Prognose an

Die Voltabox AG hat den Verkauf ihrer US-Tochtergesellschaften wie bereits angekündigt erfolgreich abgeschlossen. Die Voltabox of North America, Inc., sowie die Voltabox of Texas, Inc., werden im Rahmen eines Asset Deals vollständig von einem Käufer aus dem nordamerikanischen Kundenkreis des Unternehmens übernommen.

Das Closing sei parallel zum Vertragsabschluss erfolgt, heißt es in einer Mitteilung. Der Kaufpreis bewege sich im mittleren einstelligen Millionen-Bereich. Der Vorstand verbindet mit diesem Schritt die Aussicht auf eine nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft der Voltabox AG, da das US-Geschäft in den vergangenen Jahren durchweg und zum Teil mit erheblichen Verlusten verbunden war. Infolge der Veräußerung des US-Geschäfts und der angekündigten Übertragung des Automotive-Geschäfts an die paragon GmbH & Co. KGaA hat der Vorstand der Voltabox AG die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst. Zusätzlich beeinflusst wird die Umsatzerwartung durch Engpässe in der Materialversorgung, die Produktionshochläufe im zweiten Halbjahr in das kommende Geschäftsjahr verschieben werden. Entsprechend erwartet der Voltabox-Vorstand für das Gesamtjahr für den nach sämtlichen Transaktionen verbleibenden Industriebereich einen Umsatz von 2,5 Millionen Euro. Die prognostizierte EBITDA-Marge betrug bislang -15 Prozent und der Free Cashflow -5 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund des noch nicht final abgeschlossenen Verkaufs des Automotive-Geschäfts könne der Vorstand die ergebniswirksamen Effekte derzeit nicht hinreichend abschätzen und setze die Ergebnisprognose daher bis auf weiteres aus. Der Free Cashflow werde nunmehr deutlich positiv ausfallen, könne jedoch zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht abschließend quantifiziert werden. Der erwartete Erlös soll vollständig zur Reduktion der Verbindlichkeiten eingesetzt werden. Mit Blick auf den zeitnah erwarteten Einstieg des neuen Ankeraktionärs wird der Vorstand in den kommenden Monaten die Strategie der Voltabox AG mit den neuen Hauptgesellschaftern abstimmen sowie die Vorbereitungen für den Wiederanlauf der verschobenen Produktionsläufe sicherstellen, heißt es abschließend.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-2