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© SK Innovation Elektronikproduktion | 13 September 2021

Ford und SK Innovation wollen Batteriewerk in Osteuropa bauen

SK Innovation und Ford werden voraussichtlich gemeinsam 12 Billionen Won, umgerechnet ca. 8,65 Milliarden Euro, in den Bau eines Batteriewerks in Europa investieren.

SK Innovation und Ford werden voraussichtlich ein Joint Venture in Europa gründen. Sie betreiben bereits gemeinsam ein Batteriewerk in den USA. Für das zweite Werk kommen Standorte in Ungarn, Rumänien und Polen in Frage, heisst es in koreanischen Medienberichten. In Europa betreibt Ford derzeit Werke in Köln, Kocaeli (Türkei) und Craiova (Rumänien). SK Innovation betreibt zwei Werke mit einer Gesamtkapazität von 17,3 GWh im ungarischen Komarom. Ein drittes Werk mit einer Kapazität von 30 GWh befindet sich dort im Bau. Die in Frage kommenden Standorte seien sowohl in Bezug auf die Arbeitskosten als auch auf die geografische Nähe vorteilhaft. Zu den Investitionsanreizen Ungarns gehören Barzuschüsse, der monatliche Mindestlohn beträgt dort etwa 660.000 Won (ca. 476 Euro). In Rumänien kann ein investierendes Unternehmen, das mindestens 10 Personen beschäftigt, bis zu zwei Jahre lang einen Lohnkostennachlass von bis zu 50 Prozent erhalten. Der dortige Mindestlohn ist ähnlich hoch wie der in Ungarn. Das Joint Venture wird voraussichtlich eine Kapazität von bis zu 180 GWh haben. Nach den Zukunftsplänen von Ford müssen mindestens 240 GWh an Batteriezellen zusätzlich beschafft werden, wobei das Batteriewerk in den USA 60 GWh liefern soll. Im Durchschnitt kostet der Bau von EV-Batterieproduktionslinien zwei Billionen Won pro 30 GWh (ca. 1,4 Milliarden Euro). SK Innovation und Ford werden sich die Kosten wahrscheinlich zu gleichen Stücken teilen.
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2021.11.29 22:48 V19.2.0-2