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© BWMI Elektronikproduktion | 03 September 2021

Förderbescheid für Betteriezellwerk in Kaiserslautern übergeben

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Opel-Standort Kaiserslautern einen Zuwendungsbescheid für eine große Batteriezellfabrik übergeben, die dort entstehen soll. Der Zuwendungsbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums hat ein Volumen von insgesamt 437 Millionen Euro.

Er wird für das Batterievorhaben „Automotive Cell Company – ACC“ des gleichnamigen Joint Ventures des internationalen Automobilkonzerns Stellantis, der Opel Automobile GmbH und dem französischen Batteriehersteller Saft vergeben. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit zunächst rund 51 Millionen Euro, die in der Gesamtsumme von 437 Millionen Euro inbegriffen sind. „Wir wollen, dass die innovativsten, nachhaltigsten und effizientesten Batterien aus Deutschland und Europa kommen. Die künftige ACC-Batteriezellfertigung in Kaiserslautern ist hierfür zentral. Das neue Batteriezellwerk wird Beschäftigung für rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern und zukünftig jährlich Batteriezellen für ungefähr eine halbe Million Elektrofahrzeuge nachhaltig produzieren. Dies ist ein Meilenstein für die Transformation der deutschen Automobilindustrie hin zu nachhaltigen Antrieben“, so Altmaier. Mit dem Vorhaben werden in Kaiserslautern eine Batteriezellfabrik mit zunächst 24 GWh Produktionskapazität und rund 2.000 neue Arbeitsplätze in Produktion und Entwicklung entstehen. Die am Joint Venture beteiligten Unternehmen investieren hierfür über 2 Milliarden Euro. Damit entstehe für das bislang von Verbrennungsmotoren und Komponenten-Produktion geprägte Werk in der Pfalz eine langfristige Perspektive für die Transformation hin zur Elektromobilität. Das Joint Venture ACC wird zudem im nordfranzösischen Douvrin eine gleich große Batteriezellfabrik errichten.
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2021.09.20 15:21 V18.22.20-2