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Leiterplatten | 24 Oktober 2007

AT&S erhöht den Umsatz des ersten Halbjahres und steigert das operative Ergebnis um 18%.

Mit EUR 241,7 Mio. Umsatz und einem Gewinn von EUR 21,6 Mio.setzte AT&S im ersten Halbjahr 2007/08 den nachhaltigen Wachstumskurs fort.
Einmal mehr konnte AT&S, gr√∂√üter Leiterplattenproduzent in Europa und Indien, die Ergebnisse des Vorjahres √ľbertreffen. Der Umsatz legte im Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 4% auf EUR 241,7 Mio.
zu. Der operative Gewinn stieg um 11% auf EUR 22,2 Mio. ‚ÄěTrotz der markanten Schw√§che des US-Dollars, die erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Ums√§tze hat, ist es uns gelungen, den Gesamtumsatz weiter zu
steigern“, berichtet Harald Sommerer, Vorstandsvorsitzender der AT&S.

Der Ramp-up der vierten Linie im Werk II in Shanghai, der bis Ende November abgeschlossen sein wird und der Start der Produktion in Werk III, der Anfang 2008 erfolgen soll, bieten AT&S weiteres Wachstumspotential.

Durch starke Ums√§tze im Kerngesch√§ft, der Produktion von Leiterplatten, konnte auch der Umsatzr√ľckgang im jungen Servicegesch√§ft mehr als wettgemacht werden. W√§hrend in den ersten zwei Quartalen des Vorjahres das
Dienstleistungsgesch√§ft rund 9% zum Gesamtumsatz beigesteuert wurden, lag der Umsatzbeitrag im ersten Halbjahr dieses Gesch√§ftsjahres bei nur rund 2%. F√ľr das zweite Halbjahr erwartet die Gesellschaft eine deutliche Steigerung in diesem Bereich. Neben den von AT&S selbst hergestellten Leiterplatten bieten wir unseren Kunden als Service auch Designleistungen, Best√ľckung und Leiterplatten von Partnerunternehmen an. Dieses
Geschäftsmodell erwirtschaftet potenziell relativ hohe Umsätze bei äußerst geringem Investitionsbedarf.

Einen weiteren wesentlichen Einfluss auf den Umsatz hatte der deutlich schwächere US-Dollar. Da die größten Mitbewerber der AT&S im Telekom-Geschäft asiatische Unternehmen sind und somit aus einem Dollar
nahen Raum stammen, sind die Preise f√ľr derartige Leiterplatten ebenfalls US-Dollar abh√§ngig. AT&S hat mittlerweile einen gro√üen Teil der Produktion f√ľr den Telekom-Markt in diesem erweiterten US-Dollar Raum etabliert und
kann somit diese exogenen Effekte kostenseitig weitestgehend operativ ausgleichen. F√ľr die verbleibenden W√§hrungspositionen wurden Hedgingtransaktionen durchgef√ľhrt. Die US-Dollar Entwicklung hat daher vor
allem eine Auswirkung auf den Umsatz und deutlich geringeren Einfluss auf das Ergebnis.

‚ÄěAngesichts dieser dramatischen Ver√§nderungen der Wechselkursverh√§ltnisse sind wir mit dem Ergebnis h√∂chst zufrieden. Die Margen sind st√§rker als in dem √§u√üerst erfolgreichen ersten Halbjahr des letzten Jahres. Der operative
Gewinn konnte um 18% gesteigert werden, das Ergebnis pro Aktie stieg sogar um 29%“, erl√§utert Harald Sommerer.

AT&S besch√§ftigt mittlerweile 6.250 Mitarbeiter an Standorten in √Ėsterreich, Indien, China, Korea und in den weltweiten Vertriebsb√ľros.

Auch in den kommenden Monaten erwartet AT&S weiterhin betr√§chtliche Unsicherheiten aus Wechselkurs¬≠schwankungen. ‚ÄěWir sehen uns einer zunehmenden Unsicherheit im Bereich der in Euro ausgewiesenen Umsatzentwicklung ausgesetzt und sind aus diesem Grund veranlasst, die Guidance f√ľr den Umsatz bis auf weiteres einzustellen“, verlautbart Steen Hansen, Finanzvorstand der AT&S.

Im Bereich der Nettoergebnis- und damit EPS-Erwartungen ist AT&S aufgrund der guten Performance im ersten Halbjahr und der get√§tigten Hedging Aktivit√§ten weiterhin optimistisch und bekr√§ftigt die Guidance f√ľr einen
Gewinn/Aktie von EUR 1,60 ‚Äď 1,70.
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