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© Meyer burger Elektronikproduktion | 28 Juli 2021

Meyer Burger prüft juristische Möglichkeiten

Die Meyer Burger Technology AG ist über eine Medienmitteilung sowie durch ein Schreiben von Oxford Photovoltaics Limited darüber informiert worden, dass das Unternehmen den seit 2019 bestehenden Kooperationsvertrag aus eigenen strategischen Gründen als beendet betrachtet. Angesichts der unerwarteten Ankündigung von Oxford PV prüfe Meyer Burger juristische Schritte zur Durchsetzung ihrer Rechte, heißt es von Unternehmensseite.

Meyer Burger und Oxford PV haben im März 2019 mit dem Kooperationsvertrag eine exklusive Partnerschaft vereinbart, um gemeinsam die Technologie für Massenfertigung von Perowskit-Tandemzellen auf der Basis von Meyer Burgers Heterojunction-Siliziumzelltechnologie sowie notwendiger neuartiger Perowskit-Produktionsmaschinen von Meyer Burger zu entwickeln. Meyer Burger ist mit einem Anteil von 19,76 Prozent größter Einzelaktionär von Oxford PV. Meyer Burgers Einschätzung sei, dass die Perowskit-Tandemtechnologie erst in einigen Jahren die für eine wettbewerbsfähige Massenfertigung notwendige Technologie- und Produktionsreife, Produktzuverlässigkeit sowie Kostenstruktur erreichen wird. Etwaige Folgen der Ankündigung von Oxford PV hätten daher weder Einfluss auf den Erfolg der Transformation von Meyer Burger noch auf die kommunizierte Guidance von Meyer Burger. Die Perowskit-Tandemtechnologie ist fester Bestandteil von Meyer Burgers Technologie-Roadmap. Meyer Burger besitzt auf Basis eigener Entwicklungen und eigenen Know-hows ein umfassendes Portfolio an Prozessen, Technologien und Produktionstechniken für eine eigene potentielle Massenfertigung von Tandemsolarzellen und -modulen. Dies umfasse die wesentlichen Fertigungsprozesse und -maschinen für Perowskit-Tandemsolarzellen und entsprechende Solarmodule mit Meyer Burgers proprietärer SmartWire-Verbindungstechnologie.
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2021.09.22 15:16 V18.22.22-1