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© jirsak dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 Juli 2021

Bundeswirtschaftsministerium will Mikroelektronik in Deutschland und Europa besser fördern

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat bei einem Besuch bei Infineon in Dresden einen Ausbau der Mikrochipindustrie gefordert. Milliardeninvestitionen seien nötig, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können.

Weil der Bedarf an Mikrochips auch nach der Corona-Pandemie weiter wachsen werde, müssten Deutschland und Europa den Aufschwung nach der Krise für einen Ausbau der Kapazitäten der Halbleiterfertigung nutzen, sagte Altmaier. Der Trend, dass der Weltmarktanteil der Europäer in diesem Bereich immer mehr schrumpfe, müsse gestoppt und umgekehrt werden. Laut Altmaier sei in den nächsten Jahren ein knapp zweistelliger Milliardenbetrag nötig, um damit private Investitionen im drei- bis vierfachen Umfang anzustoßen. Der Wirtschaftsminister verwies auf laufende Gespräche mit der Europäischen Kommission für eine geplante Neuauflage des europäischen Beihilfe-Programms für die Mikroelektronik. Auch Infineon-Vorstand Jochen Hanebeck betonte, wie wichtig der Ausbau im Halbleitersekor sei. „Wir müssen Gas geben", so Hanebeck. Die USA und China hätten die Bedeutung der Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie erkannt und förderten die heimische Wirtschaft mit Milliardensummen.
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-2