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© Verkor Elektronikproduktion | 12 Juli 2021

Verkor sichert sich fünf neue Partner und sammelt 100 Millionen Euro für Hochleistungsbatteriezellen

In weniger als einem Jahr nach seiner Gründung hat das Unternehmen Verkor jetzt bekannt gegeben, dass es eine Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro erhalten hat. Unter der Federführung von EQT Ventures und der Renault-Gruppe, mit Beteiligung der französischen Regierung und der Region Auvergne-Rhône-Alpes, werde die Finanzierung die Expansion des Unternehmens unterstützen und den Bau des Verkor Innovation Centre (VIC) vorantreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dort sollen künftig moderne Batteriezellen und -module entwickelt werden. Ebenfalls an der Runde beteiligt waren EIT InnoEnergy, Groupe IDEC, Schneider Electric, Capgemini, Arkema, Tokai COBEX und der von Demeter verwaltete Fund for Ecologic Modernisation of Transport (FMET). Alle 10 Partner hätten die gleiche Vision: den Aufbau einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und lokalen Batteriezellen-Wertschöpfungskette in Europa. Verkor will dieses Ziel mit einer Batteriezellen-Produktionskapazität von 16 GWh im Jahr 2024 erreichen und bis 2030 auf +50 GWh ausbauen. Das VIC, das sich in Grenoble befindet und 2022 in Betrieb genommen wird, sei ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung dieser Vision. Es werde eine Pilotlinie für die Herstellung von Batteriezellen, ein F&E-Zentrum, Testeinrichtungen und Modulprototypen beherbergen und die Ausbildung einer neuen Generation von Ingenieuren und Technikern ermöglichen. „Wir fühlen uns geehrt, Aktionäre von solcher Klasse bei uns an Bord zu haben. Unsere neue Aktionärsstruktur spiegelt unsere Ambitionen voll und ganz wider: ein ganzheitlicher Ansatz für die Batterieherstellung, bei dem sich jeder von uns auf das konzentriert, was er am besten kann, während wir unsere Expertise gegenseitig nutzen", sagt Verkor's CEO Benoit Lemaignan. „Die weltweite Energiewende wird exzellente Innovationen, eine genaue Umsetzung und eine mutige Vision erfordern", ergänzt Gregory Bernstein, Investor bei EQT Ventures. „Ich begrüße diese neue Partnerschaft, die ein weiterer Baustein im industriellen und technologischen Ökosystem für Batterien in Frankreich und in Europa ist. Die Automobilindustrie steht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, und die Investitionen, die wir heute tätigen, werden zu den Arbeitsplätzen von morgen", so Agnès Pannier-Runacher, die in Frankreich zuständige Ministerin für die Industrie.
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-2