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© Tesla Elektronikproduktion | 12 Juli 2021

Tesla steht Bußgeldverfahren in Brandenburg ins Haus

Tesla steht beim Bau seines neuen Werkes im brandenburgischen Grünheide erneut Ärger ins Haus. Dem US-Autobauer droht jetzt nicht nur ein Bußgeldverfahren, die gesamte Baustelle wird vom Umweltamt umfangreich geprüft.

Hintergrund ist der Bau von nicht genehmigten Tanks, deshalb gebe es nun eine Großkontrolle, so das zuständige Umweltministerium. Damit wolle die Überwachungsbehörde sicherstellen, dass nicht noch weitere ungenehmigte Aktivitäten auf dem Gelände durchgeführt wurden und werden. Die Tesla-Baustelle schreitet zügig voran - auch ohne die Entscheidung über die abschließende umweltrechtliche Genehmigung durch das Land Brandenburg. Ursprünglich wollte Tesla im Juli dieses Jahres die Produktion aufnehmen und plant dies nun für Ende 2021. Die Entscheidung verzögert sich, weil das Unternehmen seinen Antrag für die Autofabrik erweitert hat, unter anderem für eine Batteriefabrik. „Das Landesamt für Umwelt hat bei der Überprüfung vor Ort festgestellt, dass mehrere Tanks errichtet wurden, obwohl es dafür keine Genehmigung gibt", so ein Sprecher des Ministeriums. Es werde ein Bußgeldverfahren vorbereitet. Eine Inbetriebnahme der Tanks sei unzulässig. Auch werde geprüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich seien. Tesla hatte auf der Baustelle zudem zeitweise unterirdische Rohre ohne Genehmigung verlegt.
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-2