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©Jemstech Elektronikproduktion | 24 Juni 2021

Südafrikanischer EMS-Provider erweitert Kapazität mit ASM

Der südafrikanische EMS-Spezialist Jemstech erweitert seine SMT-Kapazitäten mit zwei Bestückautomaten SIPLACE SX2 in einer eigenen Linie für die High-Mix-Fertigung.

Während eine der beiden Maschinen mit zwei Bestückköpfen SIPLACE SpeedStar auf hohe Bestückleistung getrimmt ist, sorgen in der zweiten ein SIPLACE MultiStar und ein SIPLACE TwinStar für die Flexibilität und Kapazität, um größere Bauteile und OSC mit höchster Präzision zu bestücken, heisst es in einer Pressemitteilung. In den ersten sieben Monaten des Betriebs verarbeitete die neue ASM Linie bereits mehr als 30 Millionen Bauteile und steigerte den First Pass Yield auf über 99 Prozent. „Jemstech wächst seit vielen Jahren kontinuierlich. Neue Kunden, neue Produkte und auch wachsender Termindruck durch viele neue Aufträge erforderten es, in deutlich mehr Power und Funktionsvielfalt zu investieren“, erklärt Jemstech Technical Director Jacques Klopper. „Mit ASM verbindet Jemstech seit Jahren eine sehr enge Beziehung, da wir bereits in zwei unserer Linien auf die Schablonendrucker DEK Horizon8 setzen, die uns hinsichtlich Leistung und Qualität niemals enttäuscht haben – beides sind für Jemstech entscheidende Faktoren für die Auswahl neuer Systeme.“ Das südafrikanische Unternehmen wurde 2005 gegründet und hat heute seinen Sitz in Centurion, zentral gelegen zwischen Johannesburg und Pretoria. Mehr als 50 Mitarbeiter arbeiten und produzieren dabei auf einer Gesamtfläche von rund 4.500 Quadratmetern für Kunden aus Sektoren wie Industrielle Elektronik, Telekommunikation, Luftfahrt oder Verteidigung. Gründliche Entscheidungsfindung – ASM überzeugt auf ganzer Linie Für die Entscheidungsfindung ließ sich Jemstech Zeit: Gut ein Jahr lang wurden Messen in Singapur, Indien oder auch Deutschland besucht und die Maschinen internationaler Anbieter in aufwendigen Benchmarks verglichen. „Schon früh waren wir durch die Roadmap von ASM tief beeindruckt. Das umfangreiche, auf das Ziel der Integrated Smart Factory ausgerichtete Angebot an Lösungen überzeugte. Doch Entscheidungen über solche Investitionen können nicht auf Basis von Prospekten getroffen werden. Gespräche im Center of Competence Singapur 2019 führten dann zu unserer Entscheidung für Systeme von ASM. Die umfangreichen Vorführungen der SIPLACE SX2 bestätigten, was wir vorher erfahren hatten: Das Highspeed-Placement und seine Präzision, das Hightech-Visionsystem zur Kontrolle der Bauteile, die schnellen Produktwechsel oder auch die unkomplizierte Offline-Programmierung überzeugten uns vollständig“, berichtet Jacques Klopper. Ein großes Hindernis Jemstech hatte seine Entscheidung getroffen, die Verträge waren abgeschlossen und die Maschinen standen bereit – dann stürzte die Welt in die Corona-Krise. Die Frage: Kann das Projekt überhaupt erfolgreich durchgeführt werden, wenn aufgrund der Reisebeschränkungen die Unterstützung durch die ASM Experten bei der Aufstellung und Inbetriebnahme wegfällt? „Hier zeigte sich, dass wir mit ASM auf den richtigen Partner gesetzt hatten. Das Einbinden des ASM Vertriebspartners Priben aus Johannesburg mit seiner herausragenden Expertise zu ASM Systemen überwand das Hindernis. Priben hatte uns schon im Vorfeld exzellent betreut und mit uns beispielsweise Produktionsstätten mit existierenden ASM Installationen besucht. Das Zusammenspiel von ASM und Priben war beeindruckend – beide Seiten haben hier hervorragende Arbeit geleistet und das Projekt termingerecht und ohne Einschränkungen erfolgreich zum Abschluss gebracht“, freut sich Jacques Klopper noch im Nachhinein. Da kein ASM Servicetechniker anreisen konnte, übernahm Priben die gesamte Installation der Hardware bei Jemstech. Danach wurden die Systeme über ASM Remote Smart Factory an das weltweite ASM Servicenetzwerk angebunden. Die ASM Spezialisten konnten auf die Jemstech-Systeme zugreifen und alle Installations- und Setupschritte ausführen. Neue Möglichkeiten für Jemstech „Wir produzieren in einer für uns bislang nicht erreichbaren Geschwindigkeit und Qualität – mehr als 30 Millionen bestückte Bauteile sprechen für sich. Das Hochleistungs-Visionsystem der SIPLACE SX erlaubt die präzise Überprüfung von Bauteilen und Bestückprozessen, was besonders wichtig für die Qualitätssicherung an kleinsten 0201-Bauteilen ist, die wir in großem Umfang verbauen. Als EMS-Provider fertigen wir einen hohen Mix unterschiedlicher Produkte. Die unkomplizierten und schnellen Produktwechsel, die mit den neuen Maschinen möglich sind, beseitigen viele unserer bisherigen Engpässe mit Bravour“, so Jacques Klopper. „Die Smart Factory Suite ASM Works ist ein weiterer Gewinn für uns und erhöht unsere Effizienz noch weiter. Die Software-Infrastrukturlösung bietet uns nicht nur weitreichende Möglichkeiten der Integration, darüber hinaus erhalten wir auch umfassende Möglichkeiten des Reportings, beispielsweise für Einkauf oder Produktion. Diese Transparenz löst einige der Probleme mit Shortages, die wir früher hatten. Familienrüstungen sind durch die weitreichenden Programmiermöglichkeiten nun deutlich einfacher für uns. In Verbindung mit ASM Line Monitor erreichen wir dazu nun auch lückenlose und transparente Nachverfolgbarkeit und erfüllen damit die Anforderungen aus unserem Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001“, erklärt er weiter. Ein Blick in die Zukunft Bei der Aufstellung seiner Systeme konnte sich Jemstech von den Vorteilen der Fernwartungslösung ASM Remote Smart Factory überzeugen. Auch deshalb erwägen die Verantwortlichen, das System fest einzuführen. „Ebenso überzeugen die Möglichkeiten für THT-Komponenten. Die Clinching-Option der SIPLACE SX und das umfangreiche OSC-Package könnten ein Thema werden“, meint Jacques Klopper. Zu den Visionen im Zeitrahmen von mehr als fünf Jahren stehe die Druckprozessverbesserung mit ASM ProcessExpert ebenso im Raum wie die Lageroptimierung mit dem automatisierten und MSD-fähigen ASM Material Tower und eine weitgehende, roboterbasierte Automatisierung der Materialversorgung mit autonomen intelligenten Transportsystemen (AIV). Das passive Clinching-Tool und das umfangreiche OSC-Paket für die SIPLACE SX haben bei Jemstech ebenfalls Eindruck hinterlassen. „Das könnte in Zukunft ein Thema für uns werden“, meint Jemstech Technical Director Jacques Klopper. „Für Jemstech war die Einführung der beiden neuen Bestücklösungen ein voller Erfolg und wir sind rundum glücklich und zufrieden mit unserer neuen Anlage“, bringt es Jacques Klopper auf den Punkt und resümiert weiter: „ASM und sein Partner Priben hier vor Ort haben das Projekt trotz aller Corona bedingten Schwierigkeiten zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Jemstech profitiert heute von erheblich gesteigertem Output, neuen Möglichkeiten für die High-Mix-Fertigung sowie einem ganz neuen Qualitätsniveau. Unsere ASM Systeme tragen so wesentlich dazu bei, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Das breite Optionen-Portfolio und die ASM Lösungen für die Integrated Smart Factory bieten uns darüber hinaus eine hohe Investitionssicherheit. Wir können die Systeme Schritt für Schritt ganz nach Bedarf erweitern und künftigen Anforderungen anpassen.“
Copyright Bilder: © Jemstech
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-1