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© tsmc Elektronikproduktion | 20 Mai 2021

Stromausfall in Taiwan hat keine Auswirkungen auf Speicher-Fabriken

Entwarnung für die Speicher-Fabriken nach dem Stromausfall des Hsinta-Kraftwerks in Taiwans Kaohsiung City am 13. Mai. Das Kraftwerk war vor einer Woche wegen einer Störung unerwartet abgeschaltet worden.

Die Auswirkungen dieses Vorfalls waren auf der gesamten Insel zu spüren. TrendForce hat schnell reagiert und eine Umfrage über die Schäden und den Betriebsstatus der einzelnen Zulieferer durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen demnach, dass die meisten DRAM- und NAND-Flash-Zulieferer ihre Fabriken normal mit Strom versorgen, obwohl es bei einigen Fabriken zu einer Spannungsreduzierung kam, die jedoch keine Auswirkungen auf die Produktion hatte. Was die Foundries betrifft, war der Southern Taiwan Science Park in Tainan stärker betroffen. In einigen Fabriken kam es zu Stromausfällen, obwohl die unterbrechungsfreien Stromversorgungen in Betrieb gingen und dafür sorgten, dass der Stromausfall nur begrenzte Auswirkungen hatte, so die ersten Untersuchungen. In der DRAM-Produktion macht Taiwan etwa 21 Prozent der weltweiten Gesamtkapazität aus. Bei den NAND-Flash-Kapazitäten steht Taiwan für Produktionskapazitäten von Macronix, PSMC und Winbond, die zusammen etwa 1 Prozent der weltweiten Gesamtmenge ausmachen. Was die Foundry-Kapazitäten in Taiwan betrifft, machen die kombinierten 12-Zoll-Kapazitäten von TSMC, UMC, Vanguard und PSMC etwa 56 Prozent der weltweiten Gesamtkapazität aus, während die 8-Zoll-Kapazitäten etwa 40 Prozent ausmachen. Die Stromversorgung der lokalen Waferfabriken hat für Taipower oberste Priorität, da selbst kürzeste Stromunterbrechungen verheerende Auswirkungen auf den Betrieb der Chip-Produktionslinien haben und zu erheblichen Verlusten führen können.
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2021.05.27 14:20 V18.18.11-2