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© Porsche AG Elektronikproduktion | 28 April 2021

Hochleistungs-Batteriezellen für Porsche sollen in Baden-Württemberg gebaut werden

Porsche will eine Batteriefabrik für Hochleistungszellen in Tübingen bauen. Das hat Porsche-Chef Oliver Blume in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt. Die Batteriezellen seien eine Kerntechnologie für die deutsche Autoindustrie, die man auch im eigenen Land haben müsse.

Porsche werde zwar auch Batterien vom VW-Konzern beziehen, zusätzlich aber werde es ein Segment für Hochleistungszellen geben. Dies sei eine Porsche-Domäne. „Genauso wie wir Hochleistungs-Verbrennungsmotoren entwickelt haben, wollen wir jetzt bei den Hochleistungsbatterien ganz vorn sein“, so Blume weiter. Bisher sind die deutschen und europäischen Autobauer für die Zukunft mit einem stark wachsenden Anteil von Elektroautos vor allem auf Zulieferungen asiatischer Produzenten angewiesen. Viele Zulieferer und Autobauer scheuen wegen hoher Investitionen den eigenen Einstieg in die Zellfertigung von Batterien. VW-Chef Herbert Diess hat bereits die Batteriestrategie von Volkswagen ausgeweitet. Der Wolfsburger Autobauer will in Europa bis 2030 insgesamt sechs Batteriezellfabriken errichten lassen, um den Bedarf an Akkus zu decken. Das Werk in Salzgitter solle die sogenannte «Einheitszelle» liefern, mit der VW kostensparend seine Massenmodelle ausstatten will. Mit dem Batterie-Start-Up Northvolt entsteht darüber hinaus im nordschwedischen Skellefteå ein Werk für Hochleistungszellen. Ein weiteres davon sei nun in Tübingen geplant, erläutert Blume.
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2021.05.12 10:24 V18.17.4-1