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© Meyer Burger Elektronikproduktion | 22 April 2021

Meyer Burger schliesst Verträge mit mehreren Wafer-Lieferanten

Alle Lieferanten sichern zu, dass die Wafer aus Polysilizium hergestellt werden, das vom europäischen Hersteller Wacker stammt.

Die Meyer Burger Technology AG schliesst mit mehreren Lieferanten Verträge über die Versorgung mit nachhaltig produzierten Wafern und sichert so seine neue Produktion von hocheffizienten Solarzellen und -modulen ab. Diese startet noch im zweiten Quartal dieses Jahres und umfasst zum Start eine jährlichen Nominalkapazität von je 400 MW. Die Wafer werden aus höchstreinem Silizium gesägt und sind das Grundmaterial, aus welchem Meyer Burger seine Solarzellen fertigt. Dieses Silizium erlaubt es Meyer Burger, zum Beispiel den Ansprüchen des französischen Markts gerecht zu werden und Module mit zertifiziertem CO2-Fussabdruck zu liefern, heisst es in einer Pressemitteilung. "Mit der Offenlegung der Lieferkette unterstreichen wir unsere hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit unserer Produkte," sagte Gunter Erfurt, CEO von Meyer Burger. "Wir wollen nicht nur die besten Solarmodule herstellen, sondern auch die saubersten.' Die Anforderungen an den Rohstoff und an die Solarwafer umfassen neben hohen ökologischen und sozialen Produktionsstandards auch hohe Anforderungen an die Qualität. 'Unsere neue patentgeschützte Technologie erlaubt den Einsatz von besonders dünnen Wafern, die nur mit hochwertigem Polysilizium herzustellen sind." Mit dem Aufbau seiner eigenen Solarproduktion bringe Meyer Burger wichtige Schritte der solaren Lieferkette nach Europa zurück. "Unser Ziel ist es, so viele Komponenten unseres Produkts wie möglich in Europa zu beziehen", sagte Gunter Erfurt. Bis 2026 plant Meyer Burger den Aufbau einer jährlichen Produktionskapazität von je 5 GW Solarzellen und -modulen.
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-1