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© Grundig Business Systems Elektronikproduktion | 20 April 2021

Grundig Business Systems investiert in den Maschinenpark

Grundig Business Systems hat eine neue Fertigungslinie im Bayreuther Werk in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat sich für die Anschaffung einer gebrauchten Wellenlötanlage entschieden und setzt damit auf Nachhaltigkeit.

Der Kauf von Gebrauchtmaschinen ist in puncto Umweltschutz eine gute Alternative, denn so werden auf der einen Seite wertvolle Ressourcen zur Herstellung von neuen Maschinen gespart, andererseits auch die Abfallmengen auf Deponien reduziert, heisst es in einer Pressemitteilung. Auch sei der Technologievorsprung in Sachen Ökologie und Funktionalität bei neueren Modellen nicht deutlich höher. „Was den Lötprozess betrifft, sprich Auftragung, Heizen und die Lötwelle, gab es in den letzten Jahren keine herausragenden Änderungen“, erklärt Thorsten Düvel, Geschäftsführer der TWD GmbH. „Wir arbeiten seit 26 Jahren mit gebrauchten Maschinen aus der Leiterplattenbestückung und unsere Kunden haben bisher immer gute Erfahrungen damit gemacht.“ Bevor die gebrauchte Wellenlötanlage zu GBS kam, wurde sie von der TWD GmbH komplett mit Trockeneis gereinigt, ein Verfahren zur schonenden Reinigung vor allem von Metalloberflächen. Anschließend wurde sie sorgfältig aufbereitet. Gebrauchtmaschinen haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie sofort verfügbar und in der Anschaffung günstiger sind als neue Fabrikate. „Die MWS 2340 ist nun schon unsere zweite THT-Wellenlötanlage aus dem Hause SEHO,“ erläutert Roland Hollstein, Geschäftsführer von Grundig Business Systems. „Sie macht die THT-Fertigung bei uns schneller, sicherer und flexibler. Außerdem investieren wir mit dieser zusätzlichen Produktionslinie in weiteres Wachstum.“ Mit der neuen Kapazität will das Unternehmen die wachsende Nachfrage für hochwertige Bestückungsleistungen in Deutschland bedienen. Die Linie wird vor allem Neukunden aus dem Automobil- und Medizintechnik-Bereich zugutekommen. „Ich freue mich, dass wir es trotz der Einschränkungen durch die Pandemie geschafft haben, zu expandieren“, so Hollstein. „Dadurch wird der Standort Deutschland für viele Kunden attraktiver und sie orientieren sich wieder im Land.“
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-2