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© Renesas Elektronikproduktion | 31 März 2021

Renesas Electronics gibt weitere Einzelheiten nach Großbrand bekannt

Renesas Electronics Corporation hat sich auf einer Pressekonferenz über den Brand und die Folgen in der Halbleiterfabrik, Naka Factory, geäußert. Das Feuer war am 19. März 2021 in Hitachinaka in der japanischen Präfektur Ibaraki ausgebrochen.

Demnach waren erneut Brand-Experten vor Ort um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bislang sind diese Ermittlungen allerdings ohne Ergebnis geblieben. Man erhalte große Unterstützung von Kunden, Geräteherstellern und Partnerfirmen. Die Unternehmen arbeiteten mit Renesas eng zusammen, um den Reinraum so schnell wie möglich wiederherzustellen. Die Wiederinbetriebnahme des Reinraums wird den Angaben zufolge für Mitte April erwartet. Etwa drei Viertel der im Gebäudekomplex gefertigten Work-in-Process-Produkte wurden nicht beschädigt und könnten zu fertigen Produkten verarbeitet werden, heißt es weiter. Eine Schadensaufnahme ist weitgehend abgeschlossen. Demzufolge gab es zusätzlich zu den ursprünglich gemeldeten 11 Einheiten verbrannter Anlagen weitere 12 Einheiten, die vom Feuer betroffen sind. Neue Geräte sollen schnellstens beschafft werden. Von den insgesamt 23 Geräten sollen 11 Geräte (ca. die Hälfte der Gesamtzahl der Geräte) im April beschafft werden. Andererseits können einige Geräte erst nach Juni beschafft werden. Man befinde sich in Gesprächen mit den Herstellern, um die Geräte, wenn möglich, zu einem früheren Zeitpunkt zu beschaffen. Man gehe weiterhin davon aus, dass man in der Lage sein werde bis Ende April alle erforderlichen Fertigungsanlagen zu beschaffen und mit der Auslieferung der verbleibenden unfertigen Produkte an die Kunden etwa 60 Tage nach dem Brand beginnen könne. Weitere 30 Tage später solle mit der Auslieferung der verbleibenden unfertigen Produkte begonnen werden. Ursprünglich hatte die Renesas Electronics Corporation angekündigt, dass die finanziellen Auswirkungen des Produktionsstopps ca. 17 Milliarden Yen (ca. 131 Millionen Euro) pro Monat betragen würden. Die Zahl wurde jetzt auf rund 13 Milliarden Yen (ca. 100 Millionen Euro) pro Monat korrigiert.
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2021.09.20 15:21 V18.22.20-2