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© Rohde&Schwarz Elektronikproduktion | 15 März 2021

Rohde& Schwarz: Produktionsoptimierung mit Essemtec

Rohde & Schwarz verfügt in Memmingen über eine seit Jahren etablierte Elektronikfertigung. Aufgrund neuer technologischer Anforderungen steht die Wiedereinführung des Dispensen bzw. Jettens von Kleber und Lotpaste ganz oben auf der Liste der Prozessoptimierungen.

Im Werk Memmingen werden über 300 verschiedene Geräte für Kunden in aller Welt gefertigt. Die meisten davon sind kundenspezifisch konfiguriert. Allein die Hardwareoptionen umfassen über 3.000 verschiedene Baugruppen. Die Bandbreite reicht von Mobilfunkmessgeräten über Funkgeräte für sichere Kommunikation bis hin zu Lösungen zur Funküberwachung und -ortung. Trotz vielfältiger und technisch anspruchsvoller Anforderungen an die Produktion hat sich das Rohde & Schwarz-Werk in Memmingen seit 2006 zur Tagesfabrik weiterentwickelt. Dafür wurden moderne Lean-Methoden und Werkzeuge eingeführt. Die Ergebnisse lassen sich sehen: In der automatischen Bestückung konnte die Durchlaufzeit in vier Jahren um 85 Prozent auf 36 Stunden reduziert und die Fehlerrate in der SMD-Fertigung um 75 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig konnten die Rüstzeiten verringert und die Losgrößen weiter verkleinert werden. Dadurch wurde die Anzahl der Rüstvorgänge von Maschinen und Anlagen der Bestückungslinie jedoch auf über 9.000 Rüstungen pro Jahr mehr als verdoppelt. Unter diesem Aspekt sei auch die Investition in moderne, hochflexible Dispenserlösungen zu sehen, heisst es in einer Pressemitteilung. Bisher wurden auf den Produktionslinien Klebedispensaufgaben mit vorgelagerten Schablonendruckern bewältigt. Technische Neuentwicklungen von modernen Baugruppen führten jedoch zu neuen Anforderungen für einen kombinierten Klebe- und Lötprozess in der SMD-Bestückung. Mit der gestiegenen Nachfrage nach diesem Prozess sollen die Fertigungskosten durch verbesserte Automatisierung gesenkt und die hohen Qualitätsstandards gesichert werden. Dafür wurde ein Dosierautomat für Kleber und Lotpaste in die Rohde & Schwarz-Linie integriert. Eine weitere Anforderung besteht darin, dass ein solches System Industrie 4.0-fähig ist und horizontal wie vertikal mit den bestehenden Systemen bei Rohde & Schwarz kommunizieren kann. Durch die kleinen Losgrößen müssen Umrüstungen möglichst ohne Bedienerinterventionen stattfinden. Nach einer intensiven Evaluation im Markt hat sich Rohde & Schwarz zum Kauf einer Tarantula von Essemtec entschieden. Die ausgewählte Maschine ist bereits seit einigen Monaten im Einsatz. Die in dieser kurzen Zeit erzielten Prozessverbesserungen und Kosteneinsparungen bestärkten das Team, "die richtige Entscheidung getroffen zu haben". Die hohe Jet-Geschwindigkeit der Essemtec Tarantula senke die Taktzeit einiger Baugruppen signifikant und ermögliche dadurch die Reduktion der Produktionszeiten für die gesamte SMD-Linie, heisst es weiter.
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2021.11.29 22:48 V19.2.0-1