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© lapp Elektronikproduktion | 05 März 2021

LAPP ist optimistisch trotz Corona

Trotz weltwirtschaftlicher Eintrübung und der COVID-19-Pandemie hat sich LAPP im Geschäftsjahr 2019/2020 relativ robust behauptet.

„Wir haben agil und innovativ auf die Herausforderungen reagiert, und konnten so wirtschaftliche Einbußen noch im Rahmen halten“, betont Andreas Lapp, Vorstandsvorsitzender der Lapp Holding AG. Der Umsatz des Spezialisten für integrierte Lösungen der Kabel- und Verbindungstechnologie verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (1. Oktober bis 30. September) um 7,7 Prozent auf 1.128 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ging um 1,6 Prozent auf 4.575 Beschäftigte zurück. Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich auf 29,7 Mio. Euro. Andreas Lapp: „Trotz dieses COVID-bedingten Ergebnisrückgangs bin ich für die Zukunft optimistisch. Vor allem unsere Strategie, die digitale Transformation gemeinsam mit den Kunden voranzutreiben, hat sich in Zeiten der Pandemie als stabilisierender Faktor bewährt. Besonders stolz bin ich auf unsere Mitarbeitenden, die mit großem Einsatz und Leidenschaft dafür sorgten, dass wir auch in diesen schwierigen Zeiten unsere Kunden zufriedenstellen und sogar begeistern konnten.“ Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie wurde der Umsatzrückgang auch durch die gesunkenen Kupferpreise (-3,1% im Jahresdurchschnitt) sowie durch Wechselkurs-Schwankungen beeinflusst. Bereinigt um diese Faktoren lag der Umsatzrückgang bei -6,5 Prozent, mit einem noch relativ stabilen Geschäftsverlauf in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres und einer deutlichen Eintrübung in den Quartalen 3 und 4. Stabile Umsätze in der Region Amerika Sehr unterschiedlich haben sich die Umsatzerlöse in den Regionen entwickelt. Die Region EMEA (Europa, Naher & Mittlerer Osten und Afrika) ist mit rund 74 Prozent Umsatzanteil die stärkste Region in der LAPP Gruppe. Sie erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 833,4 Mio. Euro – das entspricht einem Minus von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Region Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) blieb mit 118,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Region APAC (Asia Pacific einschließlich Indien) schloss das Geschäftsjahr mit 176,4 Mio. Euro oder einem Minus von 17,3 Prozent deutlich schwächer ab. Hier wirkte sich die COVID-bedingte Eintrübung der Absatzmärkte bereits viel früher im Geschäftsjahr aus. Personalentwicklung – ganz digital Weltweit sank die Zahl der Mitarbeiter um 1,6 Prozent auf 4.575 Beschäftigte (Vorjahr: 4.650 Beschäftigte). Der prozentual höchste Rückgang erfolgte mit 5,9 Prozent in der Region Nordamerika. In der Region LA EMEA blieb die Mitarbeiterzahl nahezu konstant. Wie bereits in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der Personalentwicklung in der weiteren Qualifizierung der Mitarbeiter insbesondere im Bereich der digitalen Transformation. Von dieser Aufbauarbeit der vergangenen Jahre habe LAPP vor allem in der Pandemie profitiert. Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr Auch das laufende Geschäftsjahr 2020/2021 wird von der Pandemie geprägt sein. LAPP rechnet deshalb mit einem gegenüber dem Vorjahr konstanten Geschäftsverlauf. Andreas Lapp: „Wir gehen davon aus, dass sich die Märkte nur langsam erholen werden. Ich vermute, dass wir erst, wenn der Lockdown beendet und die Bevölkerung ausreichend durchgeimpft ist, einen nachhaltigen Aufschwung spüren werden. Wie alle Unternehmen fahren auch wir momentan auf Sicht.“
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2021.07.15 08:57 V18.20.2-1