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© Zollner Elektronik AG Elektronikproduktion | 11 Dezember 2020

Zollner wird Gesellschafter des Technologischen Instituts für angewandte KI

Um die digitale Transformation ihrer Unternehmensprozesse weiter voranzutreiben, beteiligt sich die Zollner Elektronik AG am Technologischen Institut für angewandte Künstliche Intelligenz GmbH (TI.KI) in Weiden.

Der EMS-Dienstleister aus Zandt ist künftig zu gleichen Teilen Gesellschafter wie die Samhammer AG mit Sitz in Weiden und die Syskron GmbH aus der Nähe von Regensburg, die als Krones-Tochterfirma auf automatisierte Prozesse in der Getränkeindustrie spezialisiert ist. Drei führende Technologieunternehmen aus Ostbayern bauen damit die Bedeutung der Region auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) weiter aus. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist ein fester Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Zollner. „Die Beteiligung an TI.KI ist deshalb ein folgerichtiger Schritt“, betont Vorstandsmitglied Markus Aschenbrenner in einer Pressemitteilung. „Wir sammeln überall im Unternehmen eine Vielzahl von Daten mit dem Ziel, unsere Prozesse stetig zu optimieren. Manche KI-Lösungen laufen bei uns bereits produktiv. Mithilfe des Instituts können wir beim flächendeckenden Einsatz von KI aber einen großen Sprung machen.“ KI für den Praxiseinsatz seit 2012 TI.KI geht zurück auf ein Forschungsprojekt, das die Samhammer AG 2012 startete, um mithilfe von KI technische Serviceprozesse zu optimieren. Weil die Arbeit intensiviert und auf zusätzliche Anwendungsgebiete ausgeweitet werden sollte, erfolgte 2018 die Gründung des Instituts, zu dem auch die Syskron GmbH hinzustieß. Seither arbeitet TI.KI daran, KI-Lösungsbausteine für die Bedürfnisse der Industrie zu entwickeln und rasch zur Verfügung zu stellen. Diese sollen zum einen bestehende Prozesse effizienter machen und zum anderen neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle eröffnen. Durch den Zusammenschluss mit der Zollner Elektronik AG bekommt TI.KI die Möglichkeit, realitätsnah an weiteren branchenübergreifenden Lösungen zu arbeiten. Das Institut ist in der angewandten KI-Forschung auf internationaler Ebene gut vernetzt und unterhält auch enge Kontakte zu Universitäten, die den Praxisbezug zu ihrer theoretischen Grundlagenarbeit suchen. Ralf Plüschke, CEO von TI.KI, sagt: „Dank Zollner als drittem Gesellschafter haben wir die Möglichkeit, das Herzstück unserer Arbeit, die TI.KI Data Science Platform (DSP), noch weiter auszudifferenzieren. So können wir immer mehr Unternehmen in immer mehr Branchen ansprechen.“ Zollner baut unternehmensintern KI-Kompetenz auf Die DSP ist eine hochspezialisierte KI-Technologieplattform, die TI.KI entwickelt hat, um KI-Modelle in einem industriellen Maßstab zu bauen, zu trainieren und einsatzbereit zur Verfügung zu stellen. Auf die DSP hat die Zollner Elektronik AG künftig Zugriff, sodass sie die Algorithmen, die aus ihren Daten abgeleitet wurden, selbst anwenden und weiterentwickeln kann. Zollner behält die Datenhoheit und kann die eingesetzten KI-Lösungen uneingeschränkt nutzen, da die von TI.KI entwickelte DSP auf Open-Source-Lösungen aufgebaut und lizenziert ist. Ziel der Zollner Elektronik AG ist es, mittelfristig Mitarbeiter zu Spezialisten auszubilden, die KI-Anwendungsfälle im Unternehmen betreuen – und das nicht nur in technologischen Abläufen, sondern auch in administrativen. KI kann beispielsweise helfen, Herstellzeiten von Flachbaugruppen zu ermitteln und zu reduzieren oder die Supply Chain robuster zu machen. Die ersten Pilotprojekte bei Zollner sind bereits angelaufen.
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2021.01.26 10:57 V18.15.16-1