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© Zollner Elektronik AG Elektronikproduktion | 09 Dezember 2020

Serienproduktion des picea startet bei Zollner Elektronik

Zollner hat vor wenigen Wochen mit der Serienproduktion begonnen. Ein Exemplar des Systems nutzt der Mechatronikdienstleister vor Ort selbst, um das Werk das ganze Jahr über konstant mit Strom aus Sonnenenergie mit zu versorgen.

Null Emissionen durch Wasserstoff: Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Chamer Landrat, haben am Standort der Zollner Elektronik AG in Altenmarkt bei Cham das wasserstoffbasierte Energiespeichersystem picea der Berliner HPS Home Power Solutions besichtigt. Staatsminister Aiwanger: „Um die Energiewende voranzutreiben, benötigen wir Speichersysteme für überschüssige erneuerbare Energie. Wenn diese für die Wasserstoffherstellung mittels Elektrolyse eingesetzt wird, gewinnt man einen flexibel einsetzbaren Energieträger. So kann, wie hier gezeigt, eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle wieder Strom erzeugen. Jetzt gilt es, den bayerischen Technologievorsprung schnell auf den Markt zu bringen.“ picea ist ein System für Ein- und Zweifamilienhäuser, das Stromspeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem Produkt vereint. Es optimiert die Nutzung von Photovoltaik so, dass Eigenheime sich über Wasserstoffspeicher komplett mit sauberem Photovoltaik-Strom versorgen können – 365 Tage im Jahr. Pro Haus lassen sich dadurch in Deutschland bis zu drei Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Nach der erfolgreichen Entwicklung und Markteinführung strebt HPS nun den großflächigen Vertrieb von picea an. Die Zollner Elektronik AG sichert dabei den Aufbau der entsprechenden Fertigungskapazitäten. „Der Start der Serienfertigung ist für HPS ein Meilenstein auf unserem Wachstumspfad. Wir wollten auch im Sinne der Nachhaltigkeit und kurzer Transportwege bewusst in Deutschland produzieren. Die Zollner Elektronik AG fertigt in großen Stückzahlen bei höchster Qualität - für uns der ideale Partner für die Skalierung der picea Fertigung“, sagt Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer von HPS Home Power Solutions. „Die Partnerschaft mit Zollner unterstützt unser Geschäftsmodell, indem die Fertigungskapazität für den Markterfolg von picea gesichert wird, ohne dass wir uns auf den anspruchsvollen, zeit- und kostenintensiven Aufbau von Prozessen und Anlagen für die Massenfertigung konzentrieren müssen. HPS kann so weiter den Ausbau der Markt- und Technologieführerschaft fokussieren.“ Damit die hohen Qualitätsansprüche der Kunden erfüllt werden, durchlaufen die picea Systeme umfangreiche Funktionstests, bevor sie die Zollner Elektronik AG verlassen. „Wir haben die Infrastruktur und das Testsystem im Werk Altenmarkt eigens für Wasserstoff optimiert. Damit haben wir uns in der EMS-Branche einen technologischen Vorsprung verschafft“, sagt Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik AG. „Bei der Industrialisierung war es uns ein großes Anliegen, die Kosten von picea so zu optimieren, dass das umweltfreundliche Speichersystem auch wirtschaftlich eine Alternative zu den gängigen Energieversorgungssystemen darstellt.“
Foto (v.l.n.r.): Franz Löffler (Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Chamer Landrat), Hubert Aiwanger (Bayerischer Wirtschaftsminister), Martin Eisenhart (SVP Business Development der Zollner Elektronik AG), Zeyad Abul-Ella (Geschäftsführer der HPS Home Power Solutions GmbH)
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2021.03.03 13:22 V18.15.34-1