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© Disruptive Technologies Elektronikproduktion | 26 November 2020

Zollner produziert für IoT-Startup weltweit kleinsten drahtlosen Sensor

Die Zollner Elektronik AG stellt für Disruptive Technologies einen Sensor her, mit dem das norwegische Startup zu einer stärkeren Vernetzung im Internet der Dinge (IoT) beitragen möchte. Dazu musste das EMS-Unternehmen aus Zandt in Bayern zunächst den Prototyp reproduzierbar machen.

Disruptive Technologies hat einen winzigen Sensor entwickelt, der sich fast überall aufkleben lässt und das Herzstück einer Lösung ist, die das Sammeln und Auswerten von Daten erleichtert. Die Innovation kam 2019 auf den Markt. Für die Übersetzung des Prototyps in ein marktreifes Produkt, das serienmäßig in großen Stückzahlen produziert werden kann, hat die Zollner Elektronik AG über zwei Jahre hinweg eine komplette maßgeschneiderte Produktionslinie eingestellt und immer wieder verbessert. Dazu hat sie bereits vorhandene und bekannte Technologien an die neuen Anforderungen angepasst sowie neuartige Technologien zum Einsatz gebracht. Die Linie ist in der Lage, elf Millionen Sensoren pro Jahr herzustellen und kann auf die angestrebte Produktion von 35 Millionen Stück ausgebaut werden. „Mit ihrem kompromisslosen Augenmerk auf Herstellbarkeit, Reproduzierbarkeit und Qualität hat die Zollner Elektronik AG unsere Konzepte in eine stabile Großserienfertigung umgesetzt. Ihr Netzwerk und ihr Wissen über zuverlässige Lieferanten und Subunternehmen haben es ermöglicht, automatisierte Prozesse für die Montage und effiziente Handhabung unserer Miniaturgeräte aufzubauen“, sagt Pippa Boothman, Vice President Marketing & Communications bei Disruptive Technologies. Der Sensor lässt sich auch an schwer zugänglichen Stellen anbringen und misst dort beispielsweise Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Seine Daten übermittelt er an den Cloud Connector, den ebenfalls Zollner herstellt. Dabei handelt es sich um eine Verbindungsstation, die die Daten sicher verschlüsselt in die Cloud weiterleitet. Dort stehen sie permanent in Echtzeit zur Verfügung und dienen als Grundlage für optimales Ressourcenmanagement. Zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Sensorlösung zählen unter anderem die Überwachung von Kühlketten, die Lebensmittelverschwendung vermeidet, die Beobachtung von Umspannwerken, die die Versorgungssicherheit erhöht, oder die Kontrolle der Temperatur in Wasserleitungen, die der Entwicklung gesundheitsgefährlicher Legionellen vorbeugt. Zudem erlaubt es diese Lösung, Gebäude aus der Ferne zu überwachen. „Es war eine gewaltige Aufgabe, die Anforderungen des Kunden in eine Produktionsanlage für die High-Volume-Fertigung zu übersetzen. Wir haben zahlreiche neue Technologien in die Produktlinie integriert, damit wir das gewünschte Ergebnis erzielen konnten“, so Bernhard Kiefl, Leiter des zuständigen Geschäftsbereichs bei der Zollner Elektronik AG.
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2021.10.14 17:14 V18.25.1-2