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© scania Elektronikproduktion | 20 November 2020

Scania investiert in Batterie-Montagewerk

Im Zuge der raschen Erweiterung der elektrifizierten Lkw-, Bus- und Motorenpalette von Scania plant das Unternehmen, über mehrere Jahre hinweg weit über 1 Milliarde SEK (ca. 97,7 Millionen Euro) in ein Batteriemontagewerk im schwedischen Södertälje zu investieren. Der erste Schritt ist eine 18.000 Quadratmeter große Anlage, mit deren Bau Anfang 2021 begonnen und die bis 2023 voll betriebsbereit sein soll, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Dies ist Ausdruck unserer Entschlossenheit, eine führende Rolle bei der Elektrifizierung von Schwerfahrzeugen zu übernehmen", sagt Ruthger de Vries, Leiter Produktion und Logistik bei Scania. „Der Betrieb eines Batteriemontagewerks vor Ort ist eine Voraussetzung für die Großserienproduktion von Elektrofahrzeugen und etabliert Scania auch eindeutig als Teil der Wertschöpfungskette der Batterieproduktion. Das Werk, das neben dem Fahrgestell-Montagewerk in Södertälje errichtet wird, wird Batteriemodule und -packs aus Zellen montieren, die aus dem Batteriewerk von Northvolt im nordschwedischen Skellefteå geliefert werden. Die montierten Packs bilden Batteriesysteme, die auf die Modulfertigung von Scania zugeschnitten sind. „Scania investiert weiterhin in der Region Stockholm und baut seine Kompetenz im Bereich der durchgängigen Elektrifizierung aus. Die Elektrifizierung wird den Verkehrssektor verändern, und diese jüngste Investition in den Betrieb von Scania in Södertälje wird Schweden als ein Zentrum für wegweisende Innovationen im Bereich der Elektrifizierung von schweren Fahrzeugen weiter stärken", sagt de Vries. 2015 hatte Scania mit der Serienproduktion von Hybridbussen und 2019 mit der ersten vollelektrischen Busbaureihe von Scania begonnen. Kürzlich folgte die Einführung des Plug-in-Hybrid-Lkw und des vollelektrischen Lkw von Scania. Die Serienproduktion des Elektro-Lkw beginnt 2021.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-1