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© Aspocomp Leiterplatten | 12 November 2020

Schwächere Nachfrage führt zu Umsatzrückgang bei Aspocomp

Der finnische Leiterplattenhersteller berichtet, dass die Nachfrage zwischen den verschiedenen Kundensegmenten stark variiert hat. Das Segment der Halbleiterindustrie sei jedoch ein Lichtblick gewesen und sei während des Quartals zum größten Bereich geworden.

Aspocomp verzeichnete im dritten Quartal 2020 einen Umsatz von 5,9 Millionen Euro, ein Rückgang von 12 Prozent gegenüber 6,7 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBITDA belief sich im Quartal auf 0,5 Millionen Euro, ein Rückgang um 32 Prozent gegenüber 0,8 Millionen Euro im dritten Quartal 2019. Das Betriebsergebnis des Unternehmens für das dritte Quartal 2020 ging deutlich zurück und lag am Ende bei 0,1 Millionen Euro, verglichen mit 0,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Während der COVID-19-Pandemie wird der verstärkte Einsatz von Remote Access Devices die Nachfrage nach Halbleiterkomponenten erhöhen. Ebenso führt die rasche Entwicklung der Digitalisierung zur Erneuerung der künstlichen Intelligenz und der 5G-Halbleiterkomponenten und erhöht deren Testbedarf. Der Nettoumsatz des Segments Halbleiterindustrie belief sich auf 1,6 Millionen Euro, ein Anstieg von über 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", so CEO Mikko Montonen in einer Pressemitteilung. Der Nettoumsatz im Telekommunikationssegment von Aspocomp belief sich auf 0,9 Millionen Euro, was einem Rückgang von etwa 60 Prozent entspricht. Der Leiterplattenhersteller erklärt, dass dies hauptsächlich auf die zeitliche Abstimmung der Produktentwicklungsprojekte der Kunden während der Sommerferienmonate zurückzuführen sei. Hinzu komme, dass die asiatischen PCB-Massenanbieter aufgrund der schwächeren Marktsituation immer noch Überkapazitäten hatten, die es ihnen erlaubten, auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse zu reagieren. Aspocomp geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich die Situation des Überangebots entspannen, aber nicht vollständig verschwinden wird, bevor die COVID-19-Pandemie abklingt und sich die Wirtschaft erholt. Das Automobilsegment hatte weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen, und der Nettoumsatz ging um etwa 30 Prozent auf 1,1 Millionen Euro zurück. Der Nettoumsatz des Segments Industrieelektronik belief sich auf 1,1 Millionen Euro, was einem Rückgang von etwa 15 Prozent entspricht. Im Segment Sicherheit, Verteidigung und Luft- und Raumfahrt stieg die Nachfrage jedoch weiter an - der Nettoumsatz belief sich auf 1,1 Millionen Euro, was einer Umsatzsteigerung von etwa 60 Prozent entspricht. „Die COVID-19-Pandemie und die geschwächte Wirtschaft machen es weiterhin schwierig, die Kundenbedürfnisse einzuschätzen. Die Sicht auf die Nachfrage für den Rest des Jahres ist begrenzt. Trotz der außergewöhnlichen Umstände haben wir weiterhin in Kapazitäten investiert und unsere Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und anspruchsvollere Technologien erhöht", so Montonen.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2