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© schweizer electronic ag Leiterplatten | 10 November 2020

Geschäftssituation stabilisiert sich bei Schweizer Electronic wieder

Die Geschäftsentwicklung der SCHWEIZER Gruppe hat sich im dritten Quartal wieder stabilisiert. Die positiven Umsatzimpulse für diesen Zeitraum seien dabei überwiegend aus dem Automobilsektor gekommen. Nach einem starken Umsatzeinbruch im zweiten Quartal seien die Umsätze mit SCHWEIZERs größter Kundengruppe im dritten Quartal wieder deutlich angestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit einem Umsatz von 23,6 Millionen Euro (2019: 34,1 Millionen Euro) im dritten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Pandemie bedingten schwachen zweiten Quartal um +31,7 Prozent. Somit belief sich der Gesamtumsatz für die ersten drei Quartale 2020 auf 69,0 Millionen Euro, was einem Rückgang von -26,8 Prozent zum Vorjahr entspricht. Das Mitte des Jahres erfolgreich in Produktion gegangene neue Werk im chinesischen Jintan erwirtschaftete in den ersten 9 Monaten einen Umsatz von 4,1 Millionen Euro. Die Auftragseingänge im dritten Quartal betrugen 23,4 Millionen Euro, während im zweiten Quartal die Lieferpläne überwiegend reduziert wurden. Der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen summierte sich somit auf 38,7 Millionen Euro, was einem Rückgang von -36,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Auftragsbestände beliefen sich am Ende des dritten Quartals auf 101,7 Millionen Euro (31.12.2019: 126,7 Millionen Euro). Zur Absenkung der Gewinnschwelle des Werkes in Schramberg wurde im zweiten und dritten Quartal 2020 Kurzarbeit sowohl für die Produktion als auch für die Verwaltung durchgeführt. Um dem Einfluss aus rückläufigem Geschäftsvolumen und sinkendem Margenertrag entgegenzuwirken, wurden bereits im vergangenen Geschäftsjahr zahlreiche Einsparmaßnahmen in den Personal- und Sachkosten umgesetzt und im Berichtszeitraum fortgeführt. Gegenüber dem Stichtag September 2019 reduzierte sich die Anzahl der Beschäftigten in Schramberg Ende des dritten Quartals 2020 um rund 10 Prozent. Kosten für Sonderaufwendungen, insbesondere aus Restrukturierung, belasteten das Ergebnis der ersten neun Monate mit insgesamt -1,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte sich im dritten Quartal verbessern, aber war mit -2,3 Millionen Euro noch im negativen Bereich. Für die ersten drei Quartale belief sich das EBITDA auf -7,9 Millionen Euro (2019: +2,9 Millionen Euro), was einer EBITDA Quote von -11,5 Prozent (erstes bis drittes Quartal 2019: +3,1 Prozent) entspricht. Erwartungsgemäß hat sich für SCHWEIZER die Geschäftssituation im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal stabilisiert. Der Vorstand erwartet, dass sich diese Erholungstendenz auch im vierten Quartal 2020 fortsetzt. Gestützt wird diese Prognose durch eine positive Entwicklung in der Auftragsdynamik und durch ein steigendes Geschäftsvolumen am neuen Standort in China. Dennoch wird SCHWEIZER auch im vierten Quartal voraussichtlich nicht ganz das Niveau des Vorjahres erreichen können. Im Ergebnis bestätigt der Vorstand die im Juli angepasste Umsatzprognose von zwischen 87 und 93 Millionen Euro, wobei erwartet wird, eher das obere Ende der Prognosespanne zu erreichen.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-1