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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 05 November 2020

TÜV Rheinland will Batterien für Elektrofahrzeuge prüfen

Der TÜV Rheinland steigt in das Geschäft mit der Prüfung von Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge ein. Gemeinsam mit dem Unternehmen Conac will der TÜV Rheinland bei Aachen ein Prüfzentrum einrichten, in dem unter anderem die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben vor der Zulassung neuer Batterien getestet werden kann.

In das Projekt sollen 22 Millionen Euro investiert werden, hat der TÜV Rheinland mitgeteilt. In Europa fehlten Testkapazitäten für Batterien, so der Vorstandsvorsitzende der TÜV Rheinland AG, Michael Fübi. Derzeit gebe es Wartezeiten von 6 bis 8 Monaten. Gleichzeitig werde wegen der wachsenden Modellvielfalt bei Elektrofahrzeugen der Testbedarf in den kommenden Jahren erheblich steigen. Das neue Testzentrum soll im September kommenden Jahres in Betrieb gehen. Dort könnten dann Batterien bis zu einem Gewicht von rund 800 Kilogramm geprüft werden. In Klimakammern sollen die Batterien extremen Temperaturschwankungen zwischen minus 40 und plus 90 Grad Celsius sowie einer Luftfeuchtigkeit von 10 bis 95 Prozent ausgesetzt werden. Auch die Lebensdauer und Haltbarkeit wie das Be- und Entladen der Batterien sowie die Brandsicherheit werde unter die Lupe genommen.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2