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© Scania Elektronikproduktion | 07 Oktober 2020

Scania will leistungsfähigere Batterien entwickeln

Die Optimierung von Batterien wird wichtiger denn je, da sich die Automobilindustrie in Richtung Elektrifizierung bewegt. Deswegen untersucht Scania zusammen mit seinen Partneruniversitäten in einem frühen Forschungsprojekt die Aussichten für das Management jeder einzelnen Zelle in Batteriepaketen.

„Ein vollelektrischer Lkw könnte über Batteriepakete mit bis zu 20.000 Zellen verfügen", sagt Pontus Svens, Senior Researcher bei Scania R&D, in einer Mitteilung des schwedischen Unternehmens. „Das Problem ist, dass die Leistung des gesamten Packs durch die Leistung der schwächsten Zellen begrenzt wird". Eine Unterauslastung der Batteriekapazität führt zu unnötigen Kosten, Gewicht und Platzbedarf. Übermäßig beanspruchte Batteriepacks hingegen verkürzen die Lebensdauer. Laut Scania müssen die Batteriepacks in der Regel ersetzt werden, wenn die schwächste Zelle auf 70 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität abgebaut ist. Die Kapazität könne jedoch von Zelle zu Zelle sehr unterschiedlich sein. Während einige Zellen "gesund" bleiben, degenerierten andere schneller. Das Unternehmen versucht nun, das Problem durch den Anschluss eines Transistorchips in jeder einzelnen Zelle zu lösen, so dass das gesamte System optimiert werden kann. „Schwächere Zellen können durch die Leistung ihrer stärkeren Geschwister kompensiert werden", so Svens. „Kurz gesagt, wir könnten eine größere Flexibilität, niedrigere Kosten und eine bessere Kapazitätsauslastung erreichen", sagt Per Wallentin, Senior Technical Advisor, Scania R&D. Das Projekt wird teilweise von der Schwedischen Stiftung für strategische Umweltforschung finanziert, mit Scania, SEM, der Universität Linköping und der Chalmers University of Technology als Partner.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1