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© EIB Elektronikproduktion | 06 Oktober 2020

EU unterstützt weiterhin innovative schwedische Batterietechnologie von Nilar

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat mit dem schwedischen Batterie-Innovator Nilar einen Vertrag über rund 47 Millionen Euro unterzeichnet. Die Finanzierung wird durch die InnovFin-Energiedemonstrationsprojekte der Europäischen Kommission unterstützt, die aus dem Budget von Horizon 2020 finanziert werden.

Dieses Darlehen werde in den kommenden Jahren den Ausbau und die Modernisierung der Produktionslinien von Nilar in seinem Werk im schwedischen Gävle unterstützen und sein R&D fördern, um die kommerzielle Tragfähigkeit der Technologie zu demonstrieren. Nilar stellt Batterien her, die von Hausbesitzern und Industriekunden zur Stromversorgung ihrer Gebäude oder zum Aufladen von Elektrofahrzeugen mit gespeicherter erneuerbarer Energie, beispielsweise von Solarpaneelen auf dem Dach, verwendet werden können. „Nach der jüngsten Unterstützung der Bank für Northvolt freuen wir uns, dass wir ein weiteres schwedisches Projekt unterstützen können, um das Bewusstsein für die neue europäische Batterietechnologie weiter zu schärfen. Die innovative Lösung von Nilar kann wirklich etwas bewirken, indem sie dazu beiträgt, die Nutzung erneuerbarer Energien in unser tägliches Leben zu integrieren. Als Klimabank der EU unterstützen wir das gerne", so EIB-Vizepräsident Thomas Östros. „Dieses von InnovFin und Horizon 2020 unterstützte Projekt bringt uns einem nachhaltigen Energiesystem einen Schritt näher. Technologien, die noch vor einigen Jahren nur Theorie waren, werden zu unserer täglichen Routine. Hausbesitzer werden in der Lage sein, überschüssige erneuerbare Energie zu speichern und sie später zum Beispiel für den Antrieb ihrer Elektrofahrzeuge zu nutzen", sagt die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel. „Nilar ist voll integriert, von der Zelle bis zum System, einschließlich Elektronik und ausgefeilter Steuerungssoftware und nicht auf den Import von Zellen aus Asien angewiesen. Die enge Zusammenarbeit mit hochqualifizierten europäischen Forschern bildet die Grundlage für weitere schnelle Innovationen", ergänzt Michael Obermayer, Vorstandsvorsitzender von Nilar. Die Hydridbatterie-Energiespeichersysteme von Nilar sind nicht entflammbar. Sie können daher im Haus und in Büros neben kritischen Anlagen installiert werden. Der Herstellungsprozess sei viel weniger energieintensiv als die heutigen Lithium-Ionen-Technologien. Die Batterien von Nilar basieren auf Nickel und enthalten keine knappen Materialien. Sie hätten auch den zusätzlichen Vorteil, dass sie leicht und vollständig wiederverwertbar sind, heißt es in der Pressemitteilung.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1