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© hannu viitanen dreamstime.com Elektronikproduktion | 17 August 2020

Teslas Gigafactory in Grünheide kommt mit weniger Betonpfählen aus

Die neue Gigafactory des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin wird mit deutlich weniger Betonpfählen im Grundwasser auskommen als bislang geplant. Ursprünglich habe man geglaubt, dass bis zu 15.000 Pfähle benötigt werden, zuletzt seien es immerhin noch 1.100 gewesen, wird ein Tesla-Sprecher zitiert.

Nun habe man das Konzept so ändern können, dass man mit 500 bis 550 Pfählen auskomme, schreibt dpa. Lediglich das Presswerk, aber nicht mehr die Gießerei wird demnach auf Pfählen gegründet. Tesla kommt damit nicht nur Bedenken von Umweltschützern entgegen, die negative Folgen für die Natur und das Grundwasser befürchten. Die eingesparten Betonsäulen in einer Länge von bis zu 14 Metern entlasteten auch den Bau-Etat in Millionenhöhe. Tesla will in Grünheide in Brandenburg von Juli nächsten Jahres an bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung vom Land Brandenburg steht noch aus. Tesla baut bereits auf eigenes Risiko, mit vorzeitigen Genehmigungen. Das Brandenburger Landesumweltamt gab zuletzt grünes Licht für das Fundament und den Rohbau mit einem vorzeitigen Beginn. Ein Tesla-Sprecher zeigte sich optimistisch, dass bei der Gigafactory Berlin der bisherige Baurekord der Gigafactory Shanghai vor rund einem Jahr geknackt werden könne. Das hohe Bau-Tempo in Grünheide sei unter anderem durch den intensiven Einsatz von Fertig-Bauteilen zu erklären, so dpa.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2