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© ABB Elektronikproduktion | 28 Juli 2020

ABB investiert in Italien 30 Millionen US-Dollar für neuen Standort

ABB hat den Grundstein für einen neuen Standort in San Giovanni Valdarno in Italien gelegt, der als globales Kompetenz- und Produktionszentrum für Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge dienen wird. Die 16.000 Quadratmeter große Einrichtung solle ihren Betrieb Ende 2021 aufnehmen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

ABB unterstreiche mit der Investition von 30 Millionen US-Dollar die Bemühungen, Innovationen in diesem wachstumsstarken Sektor weiter voranzutreiben. ABB investiert bereits 10 Millionen US-Dollar in den Bau eines nachhaltigen Hauptsitzes sowie Forschungs- und Entwicklungsstandorts für die weltweiten Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität. Dieser befindet sich auf dem Campus der TU Delft im niederländischen Heertjeslaan und soll noch in diesem Jahr offiziell eröffnet werden. Das neue Werk in Italien werde das gesamte ABB-Portfolio an Gleichstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge herstellen, von Heimladestationen bis hin zu Systemen zur Installation an öffentlichen Plätzen und für den städtischen Nahverkehr. Der neue Standort soll ABB’s Wachstum und Innovationsstärke im Bereich Elektromobilität weiter vorantreiben. „Wir setzen einen wichtigen Meilenstein für unser Elektromobilitätsgeschäft. Mit diesem hochmodernen Standort tragen wir erheblich dazu bei, den weltweiten Übergang zur emissionsfreien Elektromobilität zu beschleunigen“, sagt Giampiero Frisio, Leiter der Division Smart Power von ABB. Das Werk wird mit verschiedenen digitalen ABB AbilityTM-Lösungen ausgestattet. Diese werden vollständige Transparenz und optimierte Fertigung für jedes einzelne Produkt ermöglichen und automatisierte Lagerverwaltungssysteme mit den Produktionsbereichen vernetzen. Darüber hinaus werden automatisierte Anlagen zur Leiterplattenmontage und Monitoring- und Testsysteme mit dem IT-System der Fabrik verbunden. Für die F&E-Tätigkeiten werde es einen gesonderten 3.200 Quadratmeter großen Bereich geben, in dem es schwerpunktmäßig um Entwicklung und Prototyping gehen wird. Dabei konzentriert sich ABB auf die Einführung innovativer Lösungen, auf neue Software und Tools für das Lebenszyklusmanagement der Produkte. „Vor dem Hintergrund des weltweit wachsenden Bedarfs an nachhaltigen Verkehrslösungen stellen wir mit dem neuen Werk sicher, dass ABB diese Nachfrage decken kann und Anbieter der Wahl für durchgängige Elektromobilitätslösungen bleibt“, so Frank Mühlon, Leiter des globalen ABB-Geschäfts E-mobility Infrastructure Solutions.
2020.12.02 12:20 V18.13.17-2