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© ATS Leiterplatten | 21 Juli 2020

AT&S investiert kräftig in Leobener Stammwerk

Der Leiterplattenhersteller und Technologiekonzern AT&S will in seinem obersteirischen Standort Leoben-Hinterberg bis zu 120 Millionen Euro investieren. In einem ersten Schritt werden 44 Millionen Euro bis Frühjahr 2021 fließen, über das EU-Programm IPCEI seien bis zu 25 Prozent an Zuschüssen möglich. Das berichtet das Finanzportal finanzen.at.

Von den 120 Millionen Euro seien 20 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung und rund 100 Millionen Euro für Maschinen und Prozesse geplant. Bis zu 25 Prozent werden von IPCEI (Important Project of Common European Interest) gefördert, in Form von Zuschüssen. Österreich ist bei dem Förderprogramm seit Anfang Juli dabei. 977 Mitarbeiter gibt es derzeit in Leoben-Hinterberg, die Leiterplattentechnologie für unter anderem die Bereiche Automotiv, Luftfahrt oder Medizintechnik herstellen, beispielsweise für die Sensorik in Fahrzeugen. Gefertigt werden Highend-Leiterplatten, HDI/Anylayer und Substrate Cores. Hergestellt werden sollen 340.000 Cores pro Jahr, im Moment liege man bei 225.000. Der Bedarf sei ständig steigend, Europa sei momentan aber kein großer Akteur, so CEO Andreas Gerstenmayer. „Bis 2024 streben wir die Verdreifachung des Umsatz bei Substrate Cores an", sagt COO Heinz Moitzi. Mit der weiteren Modularisierung und Miniaturisierung würden Microchips noch leistungsfähiger. Auch die Zahl der Beschäftigten soll gesteigert werden. Die rund 200 Mitarbeiter suche man in allen Ingenieursbereichen, allen Fachrichtungen und auch in der Fertigung, so Moitzi.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1