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© Würth Group (nur zu Illustrationszwecken) Leiterplatten | 17 Juli 2020

Würth Elektronik baut Arbeitsplätze in Schopfheim ab

Am Würth-Standort Schopfheim sollen bis zu 100 Stellen gestrichen werden. Grund sei der Einbruch bei der Auftragslage für Leiterplatten durch die Corona-Pandemie. Das berichtet die Badische Zeitung.

Wie das Unternehmen auf eine Nachfrage der Zeitung mitgeteilt hat, sehe sich Würth aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Auftragsrückgänge dazu gezwungen, auch am Standort Schopfheim Mitarbeiter zu entlassen beziehungsweise Stellen nicht nachzubesetzen. Genaue Zahlen könne das Unternehmen nicht nennen, es handle sich aber zwischen 70 und 100 Stellen, die wegfallen sollen, so die Badische Zeitung. Corona führe überall zu Veränderung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Auch die Leiterplattenbranche müsse sich in einer Strukturkrise behaupten. Dabei schlage sich die Leiterplattensparte von Würth Elektronik zwar deutlich besser als der Markt, zitiert das Blatt Thomas Beck, Geschäftsführer von Würth Elektronik Circuit Board Technology und verantwortlich für den Vertrieb. Trotzdem würden in großem Umfang Aufträge fehlen. Zu den Schopfheimer Kunden zählten laut Würth insbesondere Industrieunternehmen, die von einschränkenden Corona-Maßnahmen massiv betroffen seien, darunter Unternehmen der Luftfahrt- und Automotive-Branche. Kurzfristig passe man die Kurzarbeitsquote an. Letztlich habe sich die Führungsebene des Unternehmens aber entschieden, die Kapazität des Werkes anzupassen, also zu verringern. Dazu sei die Geschäftsleitung Anfang Juli auf den Betriebsrat des Standortes zugegangen, um Verhandlungen über einen Personalabbau einzuleiten, schreibt die Badische Zeitung weiter. Die Mitarbeiter seien bereits seit dem 8. Juli informiert. Ziel sei es, so Betriebsrat Glatt, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten und so viele Arbeitsplätze wie möglich in Schopfheim zu erhalten.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-2