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© Volkswagen Elektronikproduktion | 19 Juni 2020

Volkswagen erhöht Anteil an QuantumScape

Der Volkswagen Konzern stockt seine Beteiligung an QuantumScape auf und investiert bis zu weitere 200 Millionen US-Dollar in den US-Batteriespezialisten. Ziel sei es, die gemeinsame Entwicklung der Feststoffzellen-Technologie voranzutreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Feststoffbatterien sollen in Zukunft Reichweiten deutlich vergrößern und Ladedauern weiter verkürzen. „Wir machen mit unserem Partner QuantumScape technologische Fortschritte. Das zusätzliche Investment wird unsere gemeinsame Entwicklungsarbeit nachhaltig stärken und beschleunigen“, sagt Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components, die die End-to-End-Verantwortung für die Batterie innehat. Der Volkswagen Konzern und QuantumScape arbeiten seit 2018 auch in einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen, um die Großserienfertigung von Feststoffbatterien vorzubereiten. „Volkswagen führt die Elektromobilität in die Breite. Eine starke Aufstellung beim Thema Batterie ist hierfür mitentscheidend“, so Frank Blome, Leiter der Geschäftsfeld Batteriezelle der Volkswagen Group Components. „Wir sichern mit leistungsfähigen Lieferanten unsere weltweite Versorgung, bauen schrittweise Fertigungskapazitäten auf und wir treiben die Entwicklung der Zukunftstechnologie Feststoffzelle voran“. Die Feststoffbatteriezelle gilt als der aussichtsreichste Ansatz für die Elektromobilität der übernächsten Generation. Bei gleicher Größe eines aktuellen Batteriepakets sollen durch die Feststoffbatterie elektrische Reichweiten ermöglicht werden, die auf dem Niveau von konventionellen Antrieben liegen. Gleichzeitig soll die Ladedauer deutlich verkürzt werden. Der Volkswagen Konzern arbeitet bereits seit 2012 mit QuantumScape zusammen und ist mit seinem Investment von bislang mehr als 100 Millionen US-Dollar der größte automobile Anteilseigner. Der Vollzug der neuen Investition von bis zu weiteren 200 Millionen US-Dollar und der damit verbundenen Anteilsaufstockung steht noch unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen.
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2020.09.28 14:54 V18.10.14-2