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© kentoh dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 Mai 2020

Fritsch Elektronik liefert verstärkt für die Medizin-Industrie

Bei der Fritsch Elektronik GmbH in Önsbach bei Achern entstehen elektronische Baugruppen, die beispielsweise in Offshore-Windparks, in der Sicherheitstechnik und aktuell auch in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Beispielsweise sei dies bei Antriebssystemen für OP-Tische oder Krankenhausbetten und in der Labortechnik bei Analysegeräten der Fall, berichtet das Nachrichtenportal baden online.

Baugruppen für die Medizinbranche hätten normalerweise einen Anteil von rund 13 Prozent an der Produktion. Das habe sich mit der Corona-Krise verändert, sagt Geschäftsführer Matthias Sester. Derzeit arbeitet er mit seinen 120 Mitarbeitern einen großen Auftrag ab: Elektronische Baugruppen für 50 Bioanalyse-Geräte, auf denen große Hoffnungen liegen. Sie sind bestimmt für Speziallabore, die die Corona-Antikörpertests durchführen sollen, mit welchen analysiert wird, wer bereits eine Corona-Infektion überstanden hat und damit immun ist und wer nicht. Das Produzieren in Corona-Zeiten bringe besondere Herausforderungen mit sich. Im Moment seien die Einkäufer sehr gefordert. Sie zapften alle Quellen an, um die benötigten Bauteile zu beschaffen, was kein einfaches Unterfangen sei, berichtet Sester gegenüber baden online. Eine Herausforderung stelle momentan die Organisation der Produktion unter erschwerten Bedingungen dar. Man achte strikt darauf, dass sich die Mitarbeiter beim Schichtwechsel nicht begegnen und im Gebäude auch bei der Produktion ausreichend Abstand voneinander halten. Trotz der ungewohnten Situation ist sich Sester sicher, dass gerade jetzt in der Corona-Krise sich zeige, wie wichtig höchste Qualität, Flexibilität und absolute Zuverlässigkeit seien.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-2