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© Volvo Cars Elektronikproduktion | 07 Mai 2020

Kommende Volvo Modellgeneration nutzt LiDAR-Technik von Luminar

Volvo Cars vertieft die Partnerschaft mit Luminar: Mit der noch engeren Zusammenarbeit setzen der schwedische Autobauer und das Technologieunternehmen neue Sicherheits- und Technikstandards und wollen so den Weg für das autonome Fahren ebnen.

Die nächste Generation von Volvo Modellen, die ab 2022 auf der neuen modularen Produktarchitektur SPA 2 aufbaut, sei hardwareseitig bereits darauf vorbereitet und werde dafür LiDAR-Technik von Luminar nutzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die mit Laserimpulsen arbeitenden Sensoren würden dabei ins Fahrzeugdach integriert. Der neue optionale „Highway Pilot“ ermöglicht autonomes Fahren auf Autobahnen – die entsprechenden Rahmenbedingungen vorausgesetzt. LiDAR-Technik bildet dabei die Grundlage für eine sichere Navigation und die Wahrnehmung von Hindernissen sowie anderen Objekten selbst in komplexen Umgebungen bei hohen Geschwindigkeiten und größeren Entfernungen, was Kamera und Radar allein nicht leisten können. Auf der künftigen SPA 2 Produktarchitektur basierende Fahrzeuge sind mit der für autonomes Fahren notwendigen Hardware ausgestattet, sobald die Software und die gesetzlichen Vorgaben es erlauben, kann diese zum Einsatz kommen. Die Technik verbessert aber auch künftige Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems – ADAS), weshalb Volvo eine serienmäßige Einführung von LiDAR-Sensoren in künftigen Modellen prüft. „Das autonome Fahren kann viele Menschenleben retten, wenn es verantwortungsvoll und sicher eingeführt wird“, so Henrik Green, Chief Technology Officer (CTO) bei Volvo Cars. „Wenn unsere Autos in Zukunft selbst sichere Entscheidungen treffen können, ist das ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“ Die leistungsstarken LiDAR-Sensoren von Luminar senden Millionen von Laserlichtimpulsen aus, um Objekte und deren Standorte genau zu erkennen. Hierfür wird die Umgebung dreidimensional abgetastet und eine temporäre Echtzeitkarte erstellt, ohne dass eine Internetverbindung erforderlich ist. Für den neuen „Highway Pilot“ wird die Sensortechnik von Luminar mit autonomer Antriebssoftware sowie den Kameras, Radargeräten und Back-up-Systemen für Lenkung, Bremsen und Batterieleistung kombiniert – Features, die in künftigen selbstfahrenden Volvo Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Ihr Zusammenspiel legt das Fundament für sicheres, vollautonomes Fahren auf Autobahnen. „Bald wird ein Volvo in der Lage sein, autonom auf Autobahnen zu fahren, wenn die Technik des Fahrzeugs entscheidet, dass dies sicher ist“, ergänzt Henrik Green. „Zu diesem Zeitpunkt übernimmt der Volvo die Verantwortung für das Fahren. Der Fahrer kann sich entspannen und die Hände vom Lenkrad nehmen. Der Anwendungsbereich, in dem das Fahrzeug selbstständig unterwegs ist, kann durch drahtlose ‚Over the air‘-Updates erweitert werden, denn eine sichere Einführung des autonomen Fahrens kann für uns nur sukzessive erfolgen.“ Mit der engeren Zusammenarbeit wollen Volvo Cars und Luminar auch eine zunehmende Industrialisierung und Validierung der LiDAR-Technik für die Serienproduktion sicherstellen. Volvo Cars hat außerdem eine Vereinbarung zur möglichen Erhöhung seiner Minderheitsbeteiligung an Luminar unterzeichnet. Für das im Silicon Valley ansässige Unternehmen ist die Partnerschaft mit dem schwedischen Premium-Automobilhersteller ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Serienproduktion. „Volvo gilt als Pionier der Fahrzeugsicherheit und hat die Standardisierung von fortschrittlichster lebensrettender Technik in der gesamten Branche vorangetrieben“, sagt Austin Russell, Gründer und CEO von Luminar. „Die nächste Ära der Sicherheit ist das autonome Fahren und wieder einmal hat Volvo mit einem wichtigen Meilenstein in der Branche die Führung übernommen. Wir haben die größten Herausforderungen in Bezug auf Kosten, Leistung und Autonomie gelöst, um eine Serienproduktion zu ermöglichen.
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