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© limtronik Elektronikproduktion | 27 April 2020

Limtronik GmbH gerettet: Gericht bestätigt Insolvenzplan

Für die Limtronik GmbH gibt es erfreuliche Nachrichten. Fünf Monate nach dem Antrag auf ein Schutzschirmverfahren ist der Hersteller von elektronischen Baugruppen, Schaltschränken sowie hochkomplexen Leiterplatten saniert. Das hat das Unternehmen gegenüber Evertiq mitgeteilt.

In Rekordzeit könne das innovative Unternehmen mit Sitz in Limburg nun durchstarten. Grundlage hierfür sei neben den eingeleiteten und erfolgreich durchgeführten Sanierungsmaßnahmen das Votum der Gläubiger zu dem vom Unternehmen vorgeschlagenen Insolvenzplan. Die Gläubiger haben in dem vom Amtsgericht Limburg anberaumten Erörterungs- und Abstimmungstermin am 20. April 2020 dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Das Insolvenzgericht hat noch am selben Tag den Plan bestätigt. Damit könne das Insolvenzverfahren bereits am 30. April 2020 aufgehoben werden. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, das Unternehmen in kurzer Zeit zu sanieren. Wir haben seit dem Antrag auf das Schutzschirmverfahren die Sanierungsmaßnahmen entschlossen und konsequent umgesetzt und damit das Unternehmen für die Zukunft solide und robust aufgestellt“, sagt Rechtsanwalt Dr. Alexander Höpfner, der als Generalbevollmächtigter die Sanierung über den Insolvenzplan umgesetzt hat. So wurden unter anderem Arbeitsprozesse optimiert und in Abstimmung mit dem Betriebsrat ein moderater Personalabbau durchgeführt. Die insgesamt 104 Mitarbeiter des Unternehmens seien erleichtert, weil Limtronik die Insolvenz überwunden habe und das Unternehmen nun gestärkt am Markt operieren könne, schreibt Limtronik in der Mitteilung. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, wenn alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten“, sagt Geschäftsführer Dr. Anjou Appelt. Selbst in Corona-Zeiten laufe der Geschäftsbetrieb stabil und uneingeschränkt weiter, heißt es abschließend.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1