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Elektronikproduktion | 11 September 2007

Philips legt "Vision 2010" Strategie vor

Royal Philips Electronics hat weitere Maßnahmen angekündigt, um in den Bereichen Healthcare, Lighting und Consumer Lifestyle zu wachsen. Sie sind Teil einer Strategie, die sich "Vision 2010" nennt und darauf abzielt, Philips noch stärker als ein markt- und verbraucherorientiertes Unternehmen zu positionieren.
Die Strategie und Struktur sollen die Bedürfnisse der Kunden widerspiegeln, und gleichzeitig den Wert für die Aktionäre steigern.

“Nach der erfolgreichen Implementierung unserer Strategie fĂĽr 2004 – 2007, sind wir auf einem guten Weg, unser Ziel zu erreichen, 2007 mehr als 7,5 % EBITA zu erzielen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, eine klare Aussage darĂĽber zu treffen, wie wir Philips bis 2010 gestalten wollen“, so Gerard Kleisterlee, Präsident und Chief Executive Officer von Philips. “Unsere Strategie fĂĽr den Gesundheitsmarkt ist bereits heute verbraucherorientiert und konzentriert sich darauf, bessere Behandlungsergebnisse in speziellen Pflegezyklen wie Kardiologie, Onkologie und Intensivversorgung vom Krankenhaus bis zuhause zu erzielen. Jetzt haben wir eine durchgängige Consumer Lifestyle-Strategie entwickelt, die die BedĂĽrfnisse moderner, Lifestyle-orientierter Konsumenten berĂĽcksichtig. Und weil die Struktur der Strategie folgen muss, erfordert eine erfolgreiche Umsetzung eine weitere Anpassung unserer Organisation.“

Deshalb plant Philips, seine Geschäftsstruktur weiter zu vereinfachen und drei Kernsegmente – Philips Healthcare, Philips Lighting, und Philips Consumer Lifestyle – unter klarer Führung zu schaffen. Um das zu erreichen, plant Philips, zum 1. Januar 2008 die aktuelle Consumer Electronics (CE) und Elektro-Hausgeräte (Domestic Appliances and Personal Care, DAP) Aktivitäten in einer Consumer Lifesytle Sparte zusammenzuführen, und dabei auf die Erfolge der bisherigen Integrationsmaßnahmen aufzusetzen. So wurde beispielsweise bereits vor drei Jahren das Internationalen Retail Board geschaffen. Gleichzeitig will Philips den Bereich Consumer Healthcare Solution – jetzt Home Healthcare Solutions – mit dem bisherigen Unternehmensbereich Philips Medical in der neuen Sparte Philips Healthcare zusammenführen.

Durch "Vision 2010" will Philips auch beim operativen Ergebnis ein höheres Niveau erreichen. Philips erwartet, bis 2010 die EBITA-Marge (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Amortisation) der bestehenden Geschäftsaktivitäten auf über 10 Prozent zu steigern. Dies soll erreicht werden durch ein verbessertes Margenmanagement, einen höheren Beitrag der kürzlich durchgeführten Akquisitionen, einem verbesserten Produktmix und durch die Effekte der vereinfachten Struktur, die Kosteneinsparungen in einer Größenordnung von 150 bis 200 Mio. Euro bringen sollen. Philips plant zusätzlich, zwischen 2008 und 2010 auf vergleichbarer Basis durchschnittlich mindestens 6% Umsatzzuwachs zu erzielen. Wie bereits abgekündigt, beabsichtigt das Unternehmen, bis Ende 2009 über eine Kombination von Wert schaffenden Akquisitionen und einer fortgesetzten Rückführung von Kapital an die Aktionäre eine effiziente Bilanzstruktur zu schaffen.

Mit diesen Umsatz- und EBITA-Zielen sowie mit den anhaltenden BemĂĽhungen um eine effizientere Kapitalstruktur, erwartet Philips, den Ertrag pro Aktie in der Periode 2007 bis 2010 mehr als zu verdoppeln.

Ab 1. Januar 2008 wird Steve Rusckowski, zur Zeit Chief Executive Officer von Medical Systems, CEO von Philips Healthcare werden. Zum gleichen Termin wird Rudy Provoost, aktuell Chief Executive Officer von CE, zu Philips Lighting wechseln, um zum 1. April 2008 als CEO die Nachfolge von Theo van Deursen anzutreten, der zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand geht. Andrea Ragnetti, aktuell Chief Executive Officer von DAP, wird zum 1. Januar CEO der Consumer Lifestyle Sparte.
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