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© Mynaric Elektronikproduktion | 06 April 2020

Mynaric beginnt mit Montage von CONDOR-Raumfahrt-Terminals für Intersatellitenverbindungen

Mynaric unterstreicht auch in Zeiten der Corona Pandemie seinen Anspruch, als erstes Unternehmen Laserkommunikationsterminals für den Einsatz in Megakonstellationen auf den Markt zu bringen. Aktuell beginnt in der Produktionsstätte in Süddeutschland die Montage des Flaggschiff-Produkts des Unternehmens, des CONDOR-Laserterminals.

Die ersten CONDOR-Einheiten seien für eine umfassende Qualifizierungskampagne in den kommenden Monaten vorgesehen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dank Investitionen in hochmoderne Ausrüstung könne Mynaric die extremen Raketenstartumgebungen sowie die Weltraumumgebung und die Betriebsparameter der erwarteten Lebensdauer in der niedrigen Erdumlaufbahn simulieren. Mynaric plant, noch in diesem Jahr mehr als ein Dutzend CONDOR-Terminals zu produzieren. Die ersten Einheiten sollen im zweiten Halbjahr 2020 übergeben werden. Deutlich vor Produkten konkurrierender Unternehmen, heißt es von Mynaric weiter. Die Montage der ersten CONDOR-Einheiten sei ein Wendepunkt in der Geschichte der Laserkommunikation. „Das Produkt, das jetzt in unseren Produktionsbereichen montiert wird, ist der Höhepunkt jahrelanger Entwicklungs- und Testarbeiten - nicht nur in puncto Leistung, sondern auch was Massenproduktion und Erschwinglichkeit der Terminals betrifft. Das CONDOR-Produkt kombiniert all die Faktoren, die im Markt für Luft- und Raumfahrtkonnektivität nachgefragt werden: sichere und ultrahohe Bandbreite, geringe Größe, Gewicht und Leistung, erschwinglich und in der Stückzahl verfügbar, die Intersatellitenverbindungen von kompletten Konstellationen ermöglicht“, sagt Bulent Altan, Mitglied des Mynaric Vorstands Ohne Intersatellitenverbindungen seien die meisten Konstellationen nicht zukunftssicher oder nicht in der Lage, die hohe Bandbreite und Sicherheit zu liefern, die von den Projektkoordinatoren heutiger Megakonstellationen benötigt werden. Der verstärkte Einsatz von Laserverbindungen zwischen den Satelliten verringere zudem die Abhängigkeit von teuren Bodeninfrastrukturen und gebe gleichzeitig wertvolle Frequenzen für Kundenverbindungen statt für Bodenstationsverbindungen frei. Alle verbleibenden Breitbandkonstellationsprojekte, einschließlich neu vorgestellter Systeme, wie sie von der US Space Development Agency geplant sind, seien auf optische Intersatellitenverbindungen angewiesen, wie sie mit CONDOR bereitgestellt werden können.
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2020.08.05 00:04 V18.8.2-2