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© volvo Elektronikproduktion | 06 April 2020

Volvo Cars will Entwicklung beim autonomen Fahren beschleunigen

Volvo Cars treibt das autonome Fahren weiter voran. Zenuity, das Joint Venture des schwedischen Auto-Herstellers mit Veoneer, wird hierfür in zwei Bereiche aufgespalten. Das schreibt Volvo in einer Pressemitteilung.

Ein neues eigenständiges Unternehmen, das künftig zu Volvo Cars gehört, werde sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Software für vollautonomes Fahren konzentrieren. Der andere Bereich kümmere sich weiterhin um die Entwicklung und Kommerzialisierung fortschrittlicher Fahrer-Assistenzsysteme und werde in das Unternehmen Veoneer integriert, das auf Fahrzeugsicherheit spezialisiert ist. Volvo Cars und Veoneer halten bislang jeweils 50 Prozent am Joint Venture Zenuity, das zur Entwicklung neuer Assistenz- und Fahrsysteme für autonom fahrende Autos gegründet wurde. Unter der gemeinsamen Regie hat Zenuity eine Software-Plattform für fortschrittliche Fahrer-Assistenz- und autonome Fahrsysteme entwickelt. Als Teil der jetzt getroffenen Vereinbarung werden die bisherigen Aktivitäten und Mitarbeiter von Zenuity im schwedischen Göteborg und im chinesischen Schanghai in das neue Unternehmen überführt, das künftig zu Volvo Cars gehört. Die in Deutschland und den USA ansässigen Betriebe und Mitarbeiter gehen an Veoneer. „Volvo Cars hat sich verpflichtet, mit seiner nächsten Fahrzeuggeneration sicheres autonomes Fahren auf Autobahnen einzuführen“, sagt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. „Wenn wir es dem neuen Unternehmen ermöglichen, sich voll auf diese Entwicklung zu konzentrieren, lassen sich unsere Ambitionen verwirklichen.“ „Das neue Unternehmen wird sichere und fortschrittliche Software für autonomes Fahren entwickeln“, ergänzt Dennis Nobelius, Vorstandsvorsitzender von Zenuity. „Wir glauben, dass es in Zukunft nur eine begrenzte Anzahl von globalen Software-Plattformen für autonomes Fahren geben wird. Eine dieser Plattformen beabsichtigen wir zu entwickeln.“ Das neue Unternehmen werde voraussichtlich spätestens im dritten Quartal 2020 seinen Betrieb aufnehmen.
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2020.10.20 19:22 V18.11.10-1