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© Volkswagen Elektronikproduktion | 13 März 2020

Volkswagen sieht neues Geschäftsfeld bei Batterien für Elektroautos

Die Expansion von Volkswagen im Bereich der Elektroautos soll neue Geschäftsmöglichkeiten bei der Speicherung und Verwaltung von Energie eröffnen. Damit solle in das derzeit von Versorgungsunternehmen und Energiekonzernen dominierte Geschäft eingreifen, berichtet Reuters und zitiert Chefstratege Michael Jost.

Die Batterien von Elektroautos könnten zur Stabilisierung des Energienetzes eingesetzt werden, indem die Batterie in Zeiten des Überangebots aufgeladen wird und der Strom zu Zeiten, in denen das Angebot an Strom aus Wind- und Sonnenenergie gering ist, wieder an das Netz verkauft wird, so Jost. „Bis 2025 werden wir mit unserer Elektroautoflotte 350 Gigawattstunden an Energiespeicher zur Verfügung haben. Zwischen 2025 und 2030 wird diese auf eine Terawattstunde Speicherplatz anwachsen", sagt Jost. Das sei mehr Energie, als derzeit von allen Wasserkraftwerken der Welt erzeugt wird. „Wir können garantieren, dass die Energie genutzt und gespeichert wird". Der deutsche Autobauer steht mit seinen Überlegungen nicht allein. Der deutsche Energieversorger E.ON hat gemeinsam mit dem japanischen Autohersteller Nissan bereits so genannte Vehicle-to-Grid (V2G)-Dienste entwickelt.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-1