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© ABB Elektronikproduktion | 25 Februar 2020

ABB und Covariant arbeiten an KI-Robotiklösung für bislang nicht automatisierte Logistikarbeiten

ABB, weltweit führender Anbieter von Industrierobotern, und Covariant, ein Startup aus dem Silicon Valley auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von KI- Robotiklösungen. Die erste Lösung, eine autonome Greifanwendung zur Auftragsabwicklung in Logistikzentren, komme bereits in einem E-Commerce-Fulfillment-Center in den Niederlanden zum Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Partnerschaft verbindet zwei Unternehmen mit einer gemeinsamen Vision für KI-Robotiklösungen: Intelligente Roboter arbeiten in dynamischen Umgebungen kollaborativ mit Menschen zusammen. Dabei lernen Mensch und Maschine mit jeder Aufgabe dazu und verbessern Abläufe gemeinsam. Angesichts des rasanten globalen Wachstums des Online-Handels sieht ABB großes Potenzial für den Einsatz von KI-Robotern in den Logistikzentren von E-Commerce-Unternehmen. Laut Statista werden die weltweiten Einnahmen im E-Commerce-Bereich innerhalb der nächsten fünf Jahre um mehr als 50 Prozent steigen – von 1,7 Billionen Euro im Jahr 2019 auf 2,6 Billionen Euro im Jahr 2024. Die wachsende Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Fulfillment biete aufgrund der Komplexität und Personalintensität besonders großes Potenzial für intelligente Automatisierung. Das Marktforschungsunternehmen Beroe Inc. rechnet mit einem Anstieg des globalen Marktvolumens für Fulfillment-Dienstleistungen auf 51,3 Milliarden Euro bis 2021 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von vier bis fünf Prozent. Die Industrie stehe vor der Herausforderung, Mitarbeitende für die Kommissionierung und Verpackung zu finden und langfristig zu halten. Während Roboter ideal für die Ausübung wiederkehrender Tätigkeiten geeignet seien, fehle ihnen bislang die nötige Intelligenz, um zehntausende unterschiedliche Produkte in einem typischen dynamischen Logistikzentrum zu erkennen und zu kommissionieren. Aus diesem Grund hat ABB 2019 einen Wettbewerb zwischen 20 führenden, auf KI spezialisierten Start-ups ausgeschrieben. Die Herausforderung: Lösungen für 26 reale Anwendungsfälle in den Bereichen Verpackung und Kommissionierung zu entwickeln. Covariant, gegründet von renommierten KI-Forschern der University of California (Berkeley) und der Organisation Open AI, gewann den Wettbewerb. Die Software des KI-Startups, Covariant Brain, ist eine universelle KI, mit der Roboter ihre Umgebung erkennen, einschätzen und darin entsprechend agieren können. So können sie Aufgaben erledigen, die für herkömmlich programmierte Roboter zu vielfältig und komplex sind.
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2020.04.08 10:37 V18.4.45-1