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© HIPA Elektronikproduktion | 25 Februar 2020

Weiteres südkoreanisches Unternehmen lässt sich in Ungarn nieder

Lotte Aluminium wird demnächst im ungarischen Tatabánya Anodenfolien aus Aluminium für Batterien herstellen. Die im Rahmen einer Investition von 133 Millionen Euro zu errichtende Produktionsstätte des südkoreanischen Unternehmens soll 107 Mitarbeiter beschäftigen.

Das 1966 in Seoul gegründete Unternehmen Lotte Aluminium ist unter anderem in der Herstellung von Aluminiumfolien, Verpackungen und Kartonagen tätig. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich nach wie vor in Südkorea und verfügt darüber hinaus über Produktionslinien in China und Indonesien. Lotte Aluminium plant, die Produktion im Juni 2021 in dem neuen Werk aufzunehmen. Südkorea ist derzeit der elftgrößte Investor in Ungarn. Die beiden südkoreanischen Unternehmen Hankook und Samsung sind bereits strategische Partner der Regierung. 2017 eröffnete Samsung SDI eine Batteriefabrik in Göd. Im März 2018 kündigte SK Innovation die Errichtung einer Batteriezellenfabrik in Komárom an, während die Produktion in der Shinheung-Batteriekomponentenfabrik in Südkorea 2018 aufgenommen wurde. Und im Oktober vergangenen Jahres enthüllte Samsung SDI die Pläne für die Erweiterung in Göd, die 1.200 neue Arbeitsplätze schaffen soll. In Tatabánya wurden in den vergangenen Jahren mehrere große Investitionen getätigt: Bridgestone schloss 2019 seine dritte große Investition ab. Auch der Grundstein für die südkoreanische Doosan-Kupferfolienfabrik wurde 2019 gelegt. Der Elektronikhersteller Sanmina schließlich beschloss 2018, sein Werk in Tatabánya für 20 Millionen Euro zu modernisieren. Darüber hinaus kündigte Soulbrain aus Südkorea im Februar dieses Jahres seine Investition in die Elektrolytproduktion an.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-1