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© Leoni Analysen | 25 Februar 2020

Leoni: Umsatz liegt unter Prognose

Leoni hat auf Basis der vorläufigen Zahlen seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Demnach liegt der Umsatz bei 4,8 Milliarden Euro (Prognose: Umsatz moderat unter Vorjahr; 2018: 5,1 Milliarden Euro.

Das EBIT lag vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten bei -66 Millionen Euro (Prognose: bis zu mittlerer zweistelliger negativer Millionen Euro Betrag; 2018: 157 Millionen Euro) und der Free Cashflow bei -308 Millionen Euro (Prognose: innerhalb einer Bandbreite um das Niveau des ersten Halbjahres von -385 Millionen Euro plus / minus eines niedrigen zweistelligen Millionen Euro Betrags; 2018: -140 Millionen Euro, angepasst). Der Vorstand habe aufgrund aktueller Erkenntnisse zu einem Kundenprojekt entschieden, dass eine Rückstellung für Drohverluste in Höhe von rund 80 Millionen Euro erforderlich sei. Diese sei auf ein Großprojekt im Geschäftsbereich Wiring Systems zurückzuführen, mit Angebotsphase Ende 2016, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Bildung dieser Drohverlustrückstellung belastet das Ergebnis des vierten Quartals 2019. In der Folge können Verluste im Laufe des Jahres 2021 und danach über einen mehrjährigen Zeitraum liquiditätswirksam werden. Zusätzlich belasteten nicht liquiditätswirksame Abwertungen von Anlagevermögen in Höhe von 20 Millionen Euro das Segment-Ergebnis des Bereichs Wire & Cable Solutions. Das vorläufige berichtete Konzernjahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist damit durch Sondereffekte, sowie durch VALUE 21-Kosten in Höhe von insgesamt 318 Millionen Euro (per Ende Q3 173 Millionen Euro) belastet und beträgt insgesamt -384 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2018: 144 Millionen Euro). Die verfügbare Liquidität belief sich Ende 2019 auf 624 Millionen Euro (per Ende Q3 2019: 583 Millionen Euro; 2018: 1.001 Millionen Euro).
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-2