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© scanrail dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 Februar 2020

Opel will in Kaiserslautern bis zu 2.000 Arbeitsplätze schaffen

In Kaiserslautern am Opel-Standort soll ab 2024 die bislang größte Batteriezellproduktion für Elektroautos in Deutschland an den Start gehen. Dafür sollen zwei Milliarden Euro investiert werden und bis zu 2.000 Arbeitsplätze entstehen, sagt Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller.

Knapp eine halbe Million Fahrzeuge würden so jährlich mit Batteriezellen aus Kaiserslautern versorgt werden. Ab 2023 sollen demnach schrittweise drei Blöcke mit einer Kapazität von jeweils acht Gigawattstunden aufgebaut werden. Der erste Abschnitt soll nach Angaben von Lohscheller Ende 2024 in Betrieb gehen. Der Standort werde damit ein zentraler Baustein der Elektro-Strategie von Opel, der seit 2017 zur französischen PSA-Gruppe gehört. Bis zum Jahr 2024 will Opel seine gesamte Modellpalette elektrifiziert haben. Die gesamte Autoindustrie stehe vor der wahrscheinlich größten Strukturreform ihrer Geschichte, sagt Lohscheller. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben die strategische Bedeutung des geplanten Batteriezell-Werks für den Standort hervor gehoben. „Wir wollen die besten und nachhaltigsten Batterien in Deutschland und Europa bauen", so Altmaier. Er sei überzeugt, dass Batteriezellen aus Kaiserslautern neue Maßstäbe bei der CO2-Bilanz und Nachhaltigkeit setzen können. Dreyer begrüßte die Ansiedlung der Batteriezellproduktion als wichtigen Schritt, um zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Gemeinsam mit PSA und der französischen Total-Tochter Saft wolle Opel ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen ACC (Automotive Cell Company) gründen, das Batteriezellen für Elektroautos produziert, schreibt dpa. Insgesamt sollen zwei Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 48 Gigawattstunden entstehen - neben Kaiserslautern auch in Frankreich (Evertiq berichtete).
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-2