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© Continental Elektronikproduktion | 07 Februar 2020

Continental baut neues Werk für Fahrerassistenzsysteme in den USA

Continental hat den Bau eines neuen Werks in New Braunfels im U.S.-Bundesstaat Texas angekündigt. Mit dem Neubau soll die Kapazität zur Fertigung von Radarsensoren erweitert werden, heißt es in einer Mitteilung von Continental.

"Continental ist weltweit einer der Marktführer im Bereich Fahrerassistenzsysteme. Wir profitieren von stetig steigenden Ausstattungsraten in Neufahrzeugen. Und auch künftig rechnen wir uns große Wachstumschancen aus“, erläutert Frank Jourdan, im Vorstand von Continental zuständig für das Geschäftsfeld „Autonomous Mobility and Safety“ die strategische Bedeutung für Continental. „In den nächsten fünf Jahren planen wir weitere Investitionen im hohen dreistelligen Millionen Eurobereich in den Bereichen assistiertes und automatisiertes Fahren. Die Kapazitätserweiterung in New Braunfels ist Bestandteil unserer Wachstumsstrategie“. Im Zeitraum von 2015 bis 2019 hätten sich die Umsätze mehr als verdoppelt und man sehe gute Chancen die Marktposition zukünftig noch weiter auszubauen, heißt es weiter. In den Bau des neuen Werks im texanischen New Braunfels plant Continental in den kommenden drei Jahren rund 100 Millionen Euro zu investieren. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmeter sollen Fahrerassistenzsysteme produziert werden. Der erste Spatenstich ist bis Mitte 2020 geplant, bevor im Jahr 2021 die Produktion von Radarsensensoren starten soll. Zu den bestehenden 450 Arbeitsplätzen in Entwicklung und Produktion von Fahrerassistenzsystemen in der Region kommen durch den Neubau weitere 130 neue Jobs hinzu. Weitere Ausbaustufen des neuen Werks sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Bisher produziert Continental Radarsensoren im rund 25 Kilometer von New Braunfels entfernten Seguin. „Für uns ist die Kundennähe in den einzelnen Regionen von besonderer Bedeutung. Mit dem neuen Werk in New Braunfels bekommen wir eine hochmoderne Produktionsanlage für unsere High-Tech-Produkte und können dadurch unseren Wachstumskurs fortsetzen“, sagt Karl Haupt, Leiter der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 rechnet das Technologieunternehmen weiterhin mit einem Umsatz in diesem Bereich von mehr als 2 Milliarden Euro. Auch für die Zukunft stehen die Zeichen klar auf Wachstum. So habe Continental in den Jahren 2017 und 2018 jeweils neue Aufträge im Gesamtwert von durchschnittlich um die drei Milliarden Euro erhalten. Amerikanische Automobilhersteller setzen die Radarsensoren von Continental für Funktionen wie Notbremsassistent und intelligenter Tempomat ein. Auch speziell auf den US-Markt zugeschnittene Funktionen, wie die Überwachung des toten Winkels von Pkw mit Anhängern (Trailer-Length-Detection und Trailer-Merge-Assist), die erstmals 2018 im Dodge Ram 1500 in Serie gingen, basieren auf den Radarsensoren.
2020.12.02 12:20 V18.13.17-2