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© Osram Elektronikproduktion | 06 Februar 2020

Osram startet stabil ins Geschäftsjahr 2020

Nach einem anspruchsvollen und turbulenten Jahr 2019 ist Osram stabil ins Geschäftsjahr 2020 gestartet. Auf vergleichbarer Basis wuchs der Umsatz des ersten Quartals (zum Ende Dezember) leicht um 0,5 Prozent auf 873 Millionen Euro.

Die bereinigte EBITDA-Marge ist vergleichbar um knapp zwei Prozentpunkte auf 13,0 Prozent gestiegen. Besonders im Halbleitergeschäft zeigte sich eine deutliche Erholung der Renditen. Das bereinigte EBITDA kletterte binnen Jahresfrist um gut 22 Prozent auf 114 Millionen Euro. Die Entwicklung ist auf die Performance-Programme von Osram, höhere Produktionsvolumina und positive Effekte aus der Umstellung auf den Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zurückzuführen. Die frühzeitig eingeleiteten Performance-Programme hätten im ersten Quartal nachhaltig Wirkung gezeigt, so Olaf Berlien, CEO der OSRAM Licht AG. Konjunkturell hätten sich die für Osram wichtigen Absatzmärkte von Oktober bis Ende Dezember wie erwartet entwickelt. Im Geschäftsbereich Opto Semiconductors blieb der Umsatz in etwa stabil und lag bei 359 Millionen Euro. Die operative Rendite knüpfte im ersten Quartal an frühere Werte an. So erreichte das Geschäft eine bereinigte EBITDA-Marge von 24,5 Prozent nach 19,5 Prozent im Vorjahresquartal. Im Digitalgeschäft kletterten die Erlöse um mehr als zwei Prozent auf 217 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA hat die Gewinnschwelle erreicht nach einem Fehlbetrag von minus zehn Millionen Euro im Vorjahr. Die Konjunktur für das Automotive-Segment bleibt unsicher. Der Umsatz stieg vergleichbar leicht um 0,7 Prozent auf 480 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA lag auf Vorjahresniveau bei 47 Millionen Euro. Angesichts der nach wie vor unsicheren Konjunkturaussichten in den Abnehmerindustrien bestätigt der Osram-Vorstand seine bestehende Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz wird demnach zwischen minus und plus drei Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die bereinigte EBITDA-Marge soll neun bis elf Prozent betragen. Der Free Cash Flow dürfte positiv, möglicherweise im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen, heißt es in einer Erklärung von Osram.
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2020.11.23 12:22 V18.13.2-2