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© Tesla via Youtube Elektronikproduktion | 20 Januar 2020

Kaufvertrag für Gigafactory in Grünheide von Tesla paraphiert

Die Ansiedlung der Tesla-Autofabrik im brandenburgischen Grünheide ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Der Vorstand des US-amerikanischen Automobilkonzerns hat dem Kaufvertrag mit dem Land Brandenburg zum Erwerb des rund 300 Hektar großen Grundstücks zugestimmt.

Der Finanzausschuss des Landtags hatte dem Verkauf bereits am 9. Januar zugestimmt. Sowohl Finanzministerin Katrin Lange als auch Forstminister Axel Vogel und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hätten sich sehr erfreut gezeigt, dass es jetzt grünes Licht aus Kalifornien gebe, heißt es in einer Pressemitteilung des Landes Brandenburg. Verkäufer des Grundstücks in unmittelbarer Nähe des östlichen Berliner Autobahnrings ist der Landesforstbetrieb. Der Kaufvertrag sieht vor, die Liegenschaft zum landesintern gutachterlich ermittelten Grundstückswert von vorläufig 40,91 Millionen Euro zu veräußern. Vorläufig deshalb, weil sich die Vertragsparteien einvernehmlich darauf verständigt haben, noch ein zweites externes Gutachten erstellen zu lassen. Der endgültige Kaufpreis soll dem Ergebnis dieses zweiten Gutachtens angepasst werden, sofern dieses zu einem abweichenden Grundstückswert kommt. Das als Industriefläche ausgewiesene Areal wird derzeit auf Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg untersucht. Höchstwahrscheinlich befinden sich dort noch US-Blindgänger. Deshalb verfügte die Gemeinde Grünheide ein Betretungsverbot.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-1