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© jenoptik Elektronikproduktion | 20 Januar 2020

Jenoptik stoppt Verkaufsabsichten für das Militärgeschäft

Jenoptik hat die Verkaufspläne für sein Militärgeschäft gestoppt. Der Vorstand habe beschlossen, den Verkaufsprozess für die Sparte Vincorion auf Eis zu legen, heißt es von Jenoptik.

Der Grund: Die vorliegenden Angebote seien zu niedrig. Sie entsprächen im Ergebnis nicht dem im Geschäftsjahr 2019 bestätigten Potenzial von Vincorion und damit auch nicht den Erwartungen von Jenoptik. Die Sparte soll nun als eigenständige Beteiligung weitergeführt werden. Vincorion umfasst die Fertigung von Wehrtechnik, dazu gehören Komponenten für Schützenpanzer und Kampfjets, sowie den mechatronischen Bereich von Jenoptik. Von den rund 4.000 Jenoptik-Beschäftigten arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 800 Mitarbeiter bei der Militärtechnik-Sparte. Jenoptik hatte den Verkaufsprozess im Sommer vergangenen Jahres gestartet. Nach eigenen Angaben, um sich auf sein Kerngeschäft mit Lasern, Messtechnik und optischen Systemen zu konzentrieren. Einnahmen aus dem Verkauf sollten in das Auslandsgeschäft vor allem in Amerika und Asien gesteckt werden. Noch im November hatte sich Unternehmenschef Stefan Traeger optimistisch gezeigt.
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