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© VARTA AG Elektronikproduktion | 16 Januar 2020

VARTA AG erweitert Produktionskapazitäten bei Lithium-Ionen Batterien und schafft neue Arbeitsplätze

Der VARTA AG Konzern wächst weiter sehr dynamisch. Hintergrund ist die ungebrochen hohe Kundennachfrage nach Lithium-Ionen Batterien, in einem Markt, der jährlich mit rund 30 Prozent wachse, schreibt VARTA in einer Pressemitteilung.

Daher hat der Vorstand der VARTA AG entschieden, die Produktionskapazität noch einmal erheblich, und schneller als ursprünglich geplant, auszubauen: Nachdem die Planungen auch schon im vergangenen Jahr auf mehr als 150 Millionen Zellen jährlich ab 2022 angehoben wurden, wird die VARTA AG die Produktionskapazitäten nun auf 200 Millionen Zellen jährlich ausbauen und die Erweiterung bis Ende 2021 umsetzen. Schon bis Jahresmitte 2020 werde eine Produktionskapazität von mindestens 100 Millionen Zellen jährlich zur Verfügung stehen, heißt es weiter. Auch der nächste Innovationsschritt steht bevor: VARTA AG wird dieses Jahr eine Lithium-Ionen Zelle mit einer 15 Prozent höheren Energiedichte und hoher Zyklenstabilität vorstellen. „Unsere Zukunft liegt insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie. Hier setzen wir als Innovationsführer die Industriestandards. Auf diese Weise haben wir uns einzigartige Wettbewerbsvorteile erarbeitet, die wir durch Patente und schnelle Innovationsfortschritte absichern. Mit der heute angekündigten, beschleunigten Erweiterung unserer Produktionskapazitäten bauen wir nicht nur unsere starke Marktposition weiter aus, wir schaffen auch 600 weitere, neue Arbeitsplätze in unserer Region“, sagt Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA AG. Die Kapazitätserweiterung erfordert ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 125 Millionen Euro für die zusätzlichen 50 Millionen Zellen pro Jahr. Das Investitionsvolumen soll aus dem Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit, aus den erhaltenen Kundenanzahlungen sowie mittelfristig auch aus dem attraktiven Cash Flow des akquirierten VARTA Consumer Geschäftes finanziert werden. Darüber hinaus steht dem Konzern eine revolvierende Kreditlinie über 80 Millionen Euro zur Verfügung. Finanzvorstand Steffen Munz ergänzt: „Wir verzeichnen weiterhin einen enorm hohen Auftragsbestand. Unsere sehr gesunde bilanzielle Situation erlaubt es uns, weiter stark zu investieren. Unser solider und steigender Cashflow wird seinen Teil dazu beitragen." Die Investitionen werden an den beiden Hauptproduktionsstandorten für Lithium-Ionen Zellen in Deutschland, in Ellwangen und Nördlingen, vorgenommen. Am Standort Ellwangen wird neben der Lithium-Ionen Zellenproduktion die Elektrodenproduktion durch ein neues Produktionsgebäude massiv erweitert. Am Standort Nördlingen wird die Lithium-Ionen Zellenproduktion ebenfalls durch einen Neubau aufgestockt, der an die bestehende Produktion angrenzt.
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2020.01.28 11:55 V15.5.0-1